Aloha!
Ich saß in einem sehr schönen Zug in Fahrtrichtung. Na also. Diesmal in Fahrtrichtung. Du hast du bist nun "am Ruder", bzw du hast die Initiative übernommen.
Der Innenraum war in rot gehalten und draußen dämmerte es. Innen ist Blut, Leben, Schwangerschaft. Aussen nimmst du etwas als bedrohlich wahr (womöglich die aktuellen Umstände der Schwangerschaft)
Ich saß in einer 4er Sitzgruppe mit einem Tisch, Du kommst in Kontakt mit jenen die diese "Kontrolleure", vor langer Zeit, mit in diesen Zug eingeschleppt haben.
mir gegenüber am Fenster eine blonde junge Dame mit Hut. Sie war in Creme gekleidet. Ich schreibe deswegen Dame, weil sie solche Kleider trug wie sie Ende 19 Jhd/Anfang 20 Jhd Mode waren. Schöne präzise Sprache: Deine Urgrossmutter.
Ich selbst war auch so gekleidet, jedoch in rot. Du trägst noch ihr Erbe bei dir.
Es war alles sehr harmonisch, wir hatten Spaß und unterhielten uns. Wir waren wohl befreundet, wobei ich die Dame im realen Leben nicht kenne.Das ist sehr schön. Du stehst nun in Kontakt mit deinem Familienerbe. Keine Verdrängung, keine Angst. Kommunikation liegt in der Luft.
Plötzlich wurde die Situation bedrohlich. Dunkelhäutige Männer standen auf und bedrohten uns, jedoch nicht verbal, sondern einfach durch ihr Auftreten. Das sind die zu dieser Zeit eingeschleppten deine Familie einschränkenden Aspekte. Dunkle Hautfarbe = Schatten.
Beachte bitte wie "vorsichtig" sie sind. Dadurch das du nun in Fahrtrichtung sitzt sind sie bereits sehr in ihrem Handeln eingeschränkt. (Solche "Leute" können nicht Lügen) Darum versuchen sie es hier wortlos nur noch mit Geste. Sie hoffen dass deine Interpretation ihres Handelns in dir noch einmal Angst aufweckt.
Die Dame und ich hatten Angst sie würden uns vergewaltigen. Bingo.
Einer der dunkelhäutigen Männer trat an mich heran und blickte auf mich hinab. Ich schaute hoch und irgendwoher kannten wir uns.Sehr schön: Du blickst dieser Sache in die Augen.
Er sagte mir, dass er mich irgendwoher kennen würde und ich den Zug nun verlassen müsse. Ich glaube du beginnst ihn aufzuwecken. Aus seinem eigenen Alptraum.
Er ergriff meinen Arm und führte mich gegen Fahrtrichtung durch den Zug.Wohl aus Gewohnheit.
Die Tür ging auf und ich stieg aus.Er hat dich überrumpelt
Ich stand nun in normaler Kleidung an einem Bahnhof an Gleis 3. Jetzt-Zeit. Drei Gleise. Du, der Vater deines Kindes, dein Kind. Das ist deine Momentane Lebensstation. Du kannst sie dir gerne betrachten. Es tut dir gut.
Ich gebe zu sie sieht nicht sonderlich einladend aus aber auch bei weitem nicht so bedrohlich wie es vorhin noch den Anschein hatte.
Ich lief das Gleis auf und ab Du nimmst dir Zeit und denkst nach um dann...
bis ich beschloss zurück in den Zug zu müssen. Einen Entschluss zu fassen... "Magie"
Ich wollte so sehr in den Zug, dass ich plötzlich wieder im Zug stand.Heureka! Du hast verstanden wie diese Welt dort funktioniert. Du bist dort der Chef im Ring, egal was die "Anderen" dir weismachen wollen.
Ich stand wieder vor diesem einen dunkelhäutigen Mann. Er saß auf meinem vorherigen Sitz,
Sitzt auf deinem Sitz. Zum einen möchte er wohl wieder das Ruder übernehmen aber ich glaube du hast etwas in ihm berührt. Ich glaube er selber...
auf dem Tisch ein Bild von einem Paar. Erinnert sich an etwas.
Sie war hellhäutig, er dunkelhäutig. Er sagte mir, dass dies seine Eltern seien, Dort sind keine Lügen möglich. Erkennst du das?
stand auf und wollte mich wieder aus dem Zug führen. Bist du sicher das es wirklich noch darum geht nur dich dort hinauszuführen?
Doch ich weigerte mich und sagte ihm, dass diese beiden auf dem Foto meine Großeltern seien ( nicht in der Realität) Doch das sind sie. Traue deinen eigenen Worten. Denk mal nach: Der "dunkelhäutige" der da in dir wirkt hat ja auch einen Ursprung... und er erinnert sich nun selbst daran. Es ist sehr interessant was so ein "Fluch" doch eigentlich ist. Nicht wahr?
und dass ich seine Tochter aus der Zukunft sei. Er blickte mich nochmal erstaunt an und fragte mich ungläubig " Aus der Zukunft? Das soll ich glauben?". Ich antwortete ihm:" ja, denn diese beiden - ich nannte ihre Namen, die ich vergessen habe- sind meine Großeltern und du bist am ... geboren."
Nun glaubte er mi und ich blieb im Zug. Dann bin ich aufgewacht.Das war eine wirklich interessante Begegnung. Beachte bitte noch einmal, dass es von der Seite dieses dunkelhäutigen keinen weiteren Versuch mehr gab dich "loszuwerden" oder dich zu bedrohen. Er weiss, dass du weisst wer er ist. Er hat dich akzeptiert. Und ich glaube er hat noch etwas anderes akzeptiert: Sich selbst. Und das er (anders als du) ein Gefangener dieses Zuges ist.
Wenn du ihn wieder triffst (und ich bin mir sehr sicher, dass wirst du) und er dich aus dem Zug führen möchte folge ihm. Und wenn er das tut nimm ihn mit dir nach draussen. Zwinge ihn nicht. Ich bin sicher er wird dir folgen... vielleicht ein wenig ängstlich aber er wird bei dir sein.
Lass ihm "dort draussen" den gleichen Moment der Einkehr und des Nachdenkens, den er dir gegeben hat.
Er wird realisieren das es tatsächlich eine Welt ausserhalb des Zuges gibt. Und das ihn nun nichts mehr zwingen wird (vor allem nicht du) der ihn zur Rückkehr in den Zug zwingen kann. Recedo für zwei.
MfG
kyo