Wackeliges Hochhaus

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Wackeliges Hochhaus

Beitragvon schnufftuff » 04.01.2010, 15:39

Hallo,
ich träume sehr oft davon, in einem ganz hohem Haus zu wohnen, das ständig wackelt. Wir wohnen ziemlich weit oben und für mich ist es
ganz schlimm, da ich nicht in die Nähe von Fenster oder Aussenwände kann, da ich unter Höhenangst leide.
Ich habe den ganzen Traum über Angst und wache total aufgelöst auf.

Weiß leider überhaupt nicht, wie ich dieses deuten soll. Vielleicht könnt ihr mir ja weiter helfen.


Liebe Grüße
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Beitragvon sternenmann » 06.01.2010, 00:20

Hallo an alle,
an dem Thema bin ich auch interessiert :)
Wäre toll, wenn jemand uns was erzählen könnte.

@ Daniela,
wenn ich von einem Hochhaus träume ist es meistens das in dem ich aufgewachsen bin. Den Traum habe ich lange nicht mehr gehabt, aber eine Zeitlang fuhr der Fahrstuhl über die Etagen hinaus mittels dünner Metallstangen oder Metallseile. Das war wackelig...

Hast Du nur im Traum oder auch sonst Höhenangst? Träumst Du von verschiedenen oder von ähnlichen Hochhäusern? Kennst Du die Hochhäuser? Hast Du in Deinem Leben mit bestimmten Hochhäusern zu tun?

schnufftuff hat geschrieben:...für mich ist es
ganz schlimm, da ich nicht in die Nähe von Fenster oder Aussenwände kann ...


Was wäre denn anders, wenn Du in die Nähe von Fenster oder Ausswand könntest?

Lieben Gruß
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Beitragvon schnufftuff » 06.01.2010, 14:55

Hallo Sternenmann,

zu deinen Fragen:
Also ich habe auch im wirklichen Leben totale Höhenangst. Das Hochhaus ist immer das gleiche. Es ist sehr groß. Man muss sich das Haus vorstellen wie ein umgedrehter Fernsehturm. Ein Fernsehturm ist unterrum dünner und lang und hat dann oben eine kleine Plattform. Mein Hochhaus ist unten dünn und vielleicht zwei Meter hoch und dann kommt das eigentliche Haus drauf, total groß und breit. Deshalb wackelt es ja auch. Ich hoffe, man kann sich das ein wenig vorstellen.
Dieses Haus kenne ich nicht und habe auch nichts mit Hochhäuser zu tun. Wir wohnen in einer EG Wohnung, nur noch ein Stockwerk drüber.
Ich würde mich nie dazu überwinden können an diese Fenster oder Wände zu gehen. Weder im Traum noch im wirklichen Leben.
Da bricht bei mir totale Panik aus mit Schreien und "ich rühre mich nicht vom Fleck" .
Selbst wenn ich im Fernsehen jemanden sehe, der irgendwo an einem Abgrund oder sonstiges steht, wird mir schon anderst.
Da dieser Traum bei mir mittlerweile bestimmt schon jede zweite Nacht auftaucht, denke ich mir, das da ja etwas dahinter stecken muss.

Liebe Grüße
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Beitragvon traumlinde » 06.01.2010, 15:03

hallo schnufftuff,

du sagst, du träumst öfter davon. seit wann ungefähr und wie alt bist du? (ich habe nicht vorher in dein profil geschaut, vielleicht steht es hier ja :wink: )

mir fällt schon einiges zum hochhaus ein.

lg
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Beitragvon schnufftuff » 06.01.2010, 15:16

Hallo traumlinde,

das geht jetzt bestimmt schon seit 3 oder 4 Monaten so.
Ich bin 34.

Liebe Grüße
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Beitragvon traumlinde » 06.01.2010, 15:43

das ist ja schnell gegangen :D

ein traum weist uns meistens auf bestimmte bereiche in unserem leben hin, bzw. zeigt uns konkret, wo wir stehen oder, wie wir mit den situationen fertig werden in denen wir uns gerade befinden.
"dein" hochhaus steht auf ziemlich wackeligem "fuß"! es ist unten schmäler und verbreitet sich oben.
dass du dich - auch im realen leben - nicht an die fenster heran wagst, zeigt, dass du es scheinbar nicht immer wagst, "den tatsachen" ins auge zu blicken! so kannst du wahrscheinlich auch nicht immer erkennen, wo du gerade wirklich im leben stehst. und wahrscheinlich auch nicht, ob du auf "stabilem grund" gebaut hast!
wie schaut es gerade in deinem leben aus? hast du auf solidem grund gebaut? spürst du unsicherheit, instabilität, gibt es gerade umstrukturierungen in deinem leben?

genaugenommen könnten wir deinen traum auch kollektiv erfassen!
die lebensstrukturen werden unsicher! wir erkennen alle, auf welch filligranem system unser leben basiert!

selbst, wenn du das gefühl hast, dass in deinem leben alles passt und sicher ist, so spürst du doch die kollektive seele, die sich unsicher fühlt...

wie siehst du das?
lg
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Beitragvon schnufftuff » 06.01.2010, 17:29

Hmmm, also wenn ich da zurückdenke, hat sich die letzten drei, vier Monate tatsächlich was geändert. Wir haben im Moment extreme Probleme mit unserem Vermieter. Es ist zwar nicht unsere Schuld, sondern seine(Mängel in der Wohnung), das ganze wird wohl vor Gericht kommen, das übliche eben.
Der Streit selber belastet mich eigentlich nicht, was wahrscheinlich schlimmer ist, das wir eventuell aus der Wohnung müssen, was wir eigentlich nicht wollen, da wir viel investiert haben, auch in den Garten.
Vielleicht kann dieses der Auslöser sein.

Liebe Grüße
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Beitragvon traumlinde » 06.01.2010, 18:34

so verrückt ist das garnicht! :wink:
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Beitragvon sternenmann » 07.01.2010, 01:58

Hey,
na unsere Hochhäuser unterscheiden sich ja doch nicht unwesentlich.

Ich erzähle etwas von mir, um auf meine Sicht auf Deinen Traum zu kommen. Ich baue schon seid längerem daran meine Lebensbasis auszubauen, d.h. solider zu werden und z.B. mehr Geld einzufahren und mehr auf meine Gesundheit zu achten - meine Lebensgrundlagen halt. Ich habe festgestellt, dass meine geistigere Entwicklung nicht mehr richtig vorankam, weil ich nicht genügend Boden unter den Füßen hatte bzw. mir die eigenen(!) Ressourcen fehlten. So wie ich Dein Traum sehe wirst Du mir wahrscheinlich widersprechen!? Legst Du auf Deine körperlichen/materiellen Lebensgrundlagen viel oder eher weniger Wert?

schnufftuff hat geschrieben:Ich würde mich nie dazu überwinden können an diese Fenster oder Wände zu gehen.


Sage lieber "sehr schwer" ;)
Lass Deine Fantasie spielen. Nehme einen Platz ein, der für Dich viel Sicherheit ausstrahlt und frage Dich: "Was müsste passieren, dass ich mich nur mal kurz wage?", "In was für einer Situation, hatte ich mich schonmal ein wenig gewagt?" und wenn Du Dir nur aus Spaß ausmalst: Was für ein Mensch Du in Deinem nächsten Leben sein müsstest - mit welchen Eigenschaften - um Dich das 'Unmögliche' zu trauen, ...

Zur Angst: Ich glaube Angst ist das Gefühl, das mit Entwicklung/Wachstum einhergeht.

Eine wundervolle Nacht,
Sternenmann
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