Tod meines Freundes vor 11 Jahren...

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Moderator: Mirakulix

Tod meines Freundes vor 11 Jahren...

Beitragvon -kyra- » 12.12.2009, 13:31

Nachdem ich heute wieder einmal von meinem verstorbenen Freund geträumt habe, bitte ich euch um eure Hilfe, was meine Träume bedeuten könnten.
Ich hab schon eine Vermutung - aber eine Bestätigung würde gut tun.

Kurz zur Vorgeschichte:
Mein damaliger Freund ist vor 11 1/2 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Ich habe lange getrauert, dann die Trauer (aus heutiger Sicht) verdrängt um wieder weiterleben zu können. Richtig abgeschlossen hab ich aber glaub ich nie.
Seither ist viel passiert. Ich bin glücklich verheiratet und bin mit unserem 2.Kind schwanger.

Ich weiß leider nicht mehr wann die Träume begonnen haben.
Aber ich habe seit fast sicher 2 Jahren immer wieder denselben Traum. Mein Freund ist auf einmal wieder da, aber irgendwie ist es nicht möglich, dass ich ihn erreiche. Ich sehe ihn nicht, kann nicht mit ihm telefonieren. Aber ich weiß, dass er wieder da ist.
Wir kommen einfach nicht wieder zusammen!

Also diese Träume würde ich eher so deuten, dass ich ihn nicht gehen lassen kann. Und er mir zeigen möchte, dass es keinen Sinn hat und er nicht wieder zurück kommt. Ich soll ihn ruhen lassen.

Heute war der Traum ganz anders.
Ich habe erfahren, dass er noch lebt. Er stand vor meiner Tür und ist mir um den Hals gefallen. Wir haben uns lange umarmt. Und das Gefühl... es war so real! Und, er ist bei mir geblieben! Er hat erfahren dass ich schwanger bin, und hat sich irrsinnig gefreut! So, als ob es sein Kind wäre.

Ich habe mir immer gewünscht, dass er im Traum noch einmal zu mir kommt.
Ist das ein Zeichen, dass ich ihn nun endgültig gehen lassen soll???

Ich sehe es zumindest so. Und ich denke, ich werde das auch tun. Ihn gehen und ruhen lassen. Obwohl es so schwer ist - immer noch, nach 11 1/2 Jahren.

Gleichzeitig habe ich meinem Mann gegenüber ein schlechtes Gewissen, dass ich noch immer so an meinem verstorbenen Freund hänge. Er weiß zwar von meinen Träumen nichts, aber ein schlechtes Gewissen hab ich trotzdem.

Was denkt ihr darüber???
-kyra-
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Beitragvon -kyra- » 13.12.2009, 21:50

Schade - kann mir keiner weiterhelfen :(
-kyra-
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Beitragvon -kyra- » 14.12.2009, 13:30

Naja, es geht mir ja nicht darum, dass ich mir nicht eingestehe ihn zu vermissen.
Ich denke, wenn man einen Menschen geliebt hat, ist es klar dass man ihn auch nach dem Tod vermisst - egal wie lange der Tod schon her ist.

Aber immer wieder dieselben Träume... und immer wieder kommen wir nicht zusammen, obwohl er da ist.
Ich hab halt das Gefühl, dass mir diese Träume sagen möchten, dass ich ihn freigeben muss. Seine Seele freigeben, damit er endlich ruhen kann.

Und der letzte Traum... Vielleicht hat er mir meinen letzten Wunsch erfüllt - ihn noch einmal umarmen zu können, damit er jetzt endlich ruhen kann und ich ihn gehen lassen kann.

Nur weiß ich halt nicht, ob ich die Träume auch wirklich richtig deute???
-kyra-
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Beitragvon -kyra- » 14.12.2009, 14:28

Ja, der letzte Traum war ganz anders.
Er war da, und ist bei mir geblieben. Er war nicht mehr unerreichbar für mich, so wie in den anderen Träumen.
Er hat mich umarmt, hat sich gefreut dass ich wieder schwanger bin und war mir irgendwie ganz, ganz nahe.

Wenn ich an den Traum denke, kommen mir immer wieder die Tränen. Es war gleich nach seinem Tod mein sehnlichster Wunsch, dass er noch einmal zu mir kommt. Dass ich ihn noch einmal "sehen" kann und ich ihn noch einmal spüren kann.
Vielleicht hat er mir diesen Wunsch jetzt erfüllt, damit er ruhen kann. Und ich auch.

Ich muss dazu sagen, dass sein Tod mich nie los gelassen hat. Es gibt einige Sachen die nicht geklärt waren (zb Unfallhergang). Deswegen ist es mir bis jetzt wahrscheinlich auch so schwer gefallen, ihn gehen zu lassen. Weil ich nicht weiß, wie es wirklich zu dem Unfall gekommen ist.

Aber ich hab an dem Tag vom letzten Traum viel geweint, und mit ihm gesprochen. Dass seine Seele jetzt frei ist, dass ich ihn gehen lasse, obwohl es mir sehr schwer fällt.
Und, irgendwie, ich weiß nicht, fühle ich mich seither ein wenig freier. Ich habe ihm versprochen, nicht weiter nachzufragen. Ich nehme es so hin wie es gekommen ist.
-kyra-
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