Rückblick, brennende Wohnung, schlimmer Traum

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Rückblick, brennende Wohnung, schlimmer Traum

Beitragvon noise » 21.09.2014, 23:46

Hallo zusammen,

noch ein anderer Traum, den ich Anfang letzter Woche hatte, der vielleicht in einem Bezug zur Realität steht...
Ich träumte erst, wie ich bei meinen Eltern im Bett liege und mich müde und erschöpft fühle, so als ob ich einen Tag bräuchte, um mich mal länger auszuschlafen. Es war morgens und es kam ein Arbeitskollege die Zimmertür herein. Er wollte dann wieder gehen, doch ich machte ihn auf mich aufmerksam, dass ich ja zumindest schonmal bereits wach bin...
Dann träumte ich von meinem Vater, wie er mir irgendwelche Sachen erzählt. Wir fuhren dann mit dem Auto los in unserem Dorf. Ich saß als Beifahrer. Doch er hatte sich dann verfahren. Ich merkte es, doch ich sagte in dem Moment nichts. Er fuhr auf eine schmale kurvige Straße. Es war an einer Stelle im Dorf, wo im echten Leben ein Kinderspielplatz sich befindet, wo ich als Kind gerne spielte. Im Traum war dort aber ein rauer Weg mit Stahltrümmerteilen außen herum. An einer Stelle jedoch kam mein Vater mit dem Auto nicht mehr weiter. In dem Moment löste sich die Traumszene auf und ich sah einen Elephanten vor mir, bei dem der Kopf brannte. Ich bekam Mitleid mit dem Elephanten und empfand es als schlimm. In der nächsten Traumszene sah ich eine Wohnung aus dem Dorf, die angefangen hatte von innen zu brennen. Ich sah ein Kleinkind in der Küche sitzen, welches angefangen hatte zu schreien. Die Eltern waren aber nicht zuhause. Das Kind starb. Eigentlich waren es sogar zwei Kinder. Dann sah ich in der nächsten Szene die Feuerwehr vor dem Haus, wie sie versuchten durch das Fenster den Brand zu löschen. Doch jede Hilfe kam zu spät. Dieser schreckliche Unfall war ein Rückblick in die Vergangenheit. Im Traum war es so, dass dieser Brand tatsächlich vor ungefähr 25 Jahren stattfand, irgendwann Ende 80er (im echten Leben nicht, aber im Traumleben). Ich wusste in dem Moment, wie es wirklich geschah. Ich erinnerte mich im Traum dann an zwei kleine fremde Kinder in meinem Alter, die plötzlich samt Familie aus dem Dorf verschwanden. Ich wusste aber nicht warum. Nun wusste ich, was wirklich geschah und dass die das waren. Diese Erkenntnis war schrecklich.
Vor dem Haus lag auf dem Boden ein Stück einer weißen Rose. In der nächsten Szene fuhr ich auf der Straße weiter, mit einem Fahrrad. Ich hielt ein Tempotaschentuch in der Hand. Ich musste dabei an die weiße Rose denken. Dann war der Traum zuende.

Am vergangenen MIttwoch ist meiner Mutter ins Krankenhaus eingeliefert worden. Sie hatte einen leichten Schlaganfall, noch ohne Folgen. Am Samstag waren ich und mein Vater sie besuchen. Sie erzählte von einem Schlaganfall, den sie bereits vor ungefähr 25 Jahren hatte. Das gleiche nur noch schlimmer. Es hat etwas mit ihrem rechten Arm zutun. Als meine Mutter meinen Vater vor ca. 35-40 Jahren kennenlernte, hatten sie einen Autounfall als Beifahrer bei meinem Vater, bei der sie sich den rechten Arm prellte. Kann es sein, dass dieser Traum etwas mit dem Schlaganfall meiner Mutter vor 25 Jahren zutun hat ? Ich wusste zum Zeitpunkt des Traumes aber noch nichts davon (zumindest nicht bewusst), genauso wenig dass sie jetzt wieder einen Anfall bekommen würde.

Oder hat der Traum doch mit etwas anderem zutun? Etwas, was in die Zeit meiner Kindheit zurück greift?
Ich wurde 89 in die 1te Klasse eingeliefert. Davor war ich im Kindergarten. Ich hatte aber auch während der ersten Klasse einen Autounfall mit meinem Vater, bei dem der Pfarrer aus dem Dorf unser Auto rammte und ich genäht werden musste.

Was könnte der brennende Elephant bedeuten?

Grüße, Stephan
noise
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Re: Rückblick, brennende Wohnung, schlimmer Traum

Beitragvon Crank » 23.09.2014, 14:31

Hallo Stephan,

nach verspätetem Feedback zur letzten Deutung kam nun gar nichts mehr. Hat sich beruflich etwas verändert?

Oder sitzt Du immer noch auf dem alten Platz und hoffst auf Rettung?

Der Kopf brennt, es passiert aber nichts? Das KInd ist tot, nämlich erwachsen. Ordnung in Deinem Hause, Gefühls- und Berufsleben musst Du selber schaffen.

Die weiße Rose, ein Zeichen der Trauer um die verlorene Kindheit, wie das Tempotaschentuch? Die weiße Rose ist aber auch ein Symbol der Widerstandes gegen das System, namentlich gegen die Nazis damals. Heute herschen andere Imperialisten und Mächte. Damals fuhrst Du "der Kirche" quer und wurdest gerammt. Wie ist es heute? Bist Du angepasst, fügst Dich dem System? Oder wünscht Du Dir manchmal mehr Widerstand und Freiheit?

Ganz losgelöst vom Traum habe ich das Gefühl, dass sich zwischen Deinem einigermaßen bezahlten Stuhl im Job und Deinem Hinterteil gewisse Klebstoffe breitmachen. Sollte das inzwischen anders sein, würde mich das freuen. Noch meh gefreut hätte es mich, das dann vor der Deutung zu erfahren.

LG,
Frank
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Re: Rückblick, brennende Wohnung, schlimmer Traum

Beitragvon noise » 24.09.2014, 01:58

Hallo zusammen,

HAUSWINDROSE hat geschrieben:
deine suuuper Gedaechtnisleistung "(Kopf wie´n Elefant" kann sich alles merken)

An das habe ich auch denken müssen, an das Gedächtnis der Elefanten. Das Gedächtnis an die Zeit meiner Kindheit ?
Dieses Gedächtnis brennt nun. Die Kinder verbrennen in der Wohnung. Könnte theoretisch schon sein, dass es etwas mit einer Abnabelung zutun hat.
Was übrig bleibt ist ein Stück einer weißen Rose als Erinnerung und ein Tempotaschentuch...

Allerdings verstehe ich dann nicht, warum im Traum der Brand in der Wohnung ein Rückblick in die Vergangenheit war. Wenn der Traum sich auf die Gegenwart bezieht, hätte ich jetzt eher erwartet, dass ich dann von einem Brand träume, der auch in der Gegenwart geschieht. Im Traum war es dagegen eher eine Erinnerung an einen Unfall, der mir nicht bewusst war. Ich bekam dann diesen "Aha-Effekt". Außerdem war es eine fremde Familie.

@Crank:
Wie gesagt, Bewerbungen laufen noch... Siehe meine Antwort im anderen Traumthread.

Ich habe ein wenig das Gefühl, als ob du erwartet hättest, dass die Dinge bei mir schneller über die Bühne gehen... :)
noise
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Re: Rückblick, brennende Wohnung, schlimmer Traum

Beitragvon Crank » 24.09.2014, 16:11

Hallo Stephan,

ich hatte nur gemerkt, dass etwas anders sein muss als in vorherigen Träumen. Die interne Bewerbung passt dazu gut, Du wirst damit nicht fahnenflüchtig, sondern bleibst Deinem Land bzw. der Firma treu und trägst dessen Standarte vor Dir her. Das ist schon mal ganz gut, oder?

Ob es aber das Wahre ist? Vielleicht verfolgt Dich eine Riesen-Angst, dass es nicht das Wahre ist und die Antwort "No, that´s not true" wäre deutlicher, als ich das üblicherweise deuten möchte, ich bemühe mich ja um eine positive und sanfte Sicht der Dinge...wenn aber der Oktober vor Dir liegt, könntest Du schon mal die eine oder andere Bewerbung anfangen oder gar abschicken. Liegen die bereit, drückst Du spätestens an Hallowien den Send-Button. Brauchst Du sie nicht, freust Du Dich einfach. In meinem Leben trat es oft auf, dass ich Plan B erst dann nicht mehr brauchte, wenn ich ihn hatte.

Mir hat Du vermittelt, dass es jetzt wichtig wäre, beruflich aktiv zu werden. Die Annahme der internen Bewerbung wäre natürlich toll, mit Glück will einen die Firma dann auf Jahre in wechselnden Positionen.

LG,
Frank
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