Traum Nummer 1:
Diesen "Traum" hatte ich schon öfters: ich liege im Bett und bin sehr müde, habe aber eigentlich noch nicht vor zu schlafen. Plötzlich wird meine Wahrnehmung schummrig, und ich fühle etwas ganz Komisches. Es ist einerseits so, als würde ich aus meinem Körper heraustreten, tue es aber doch nicht. Dann hebe ich ab und fange an zu schweben. Plötzlich werde ich in meinem Zimmer ziemlich heftig herumgewirbelt. Das Ganze kann ich nicht kontrollieren, ich hoffe dann immer nur, dass es so schnell wie möglich aufhört. Beim ersten Mal hatte ich noch Todesangst, nach und nach merkte ich jedoch, dass ich diesen Zustand im richtigen "Moment" selbst herbeiführen konnte. Dann passiert alles noch einmal, jedoch fürchte ich mich nicht mehr, da ich weiß, dass es bald aufhören wird. Trotzdem finde ich diesen Zustand sehr sehr beunruhigend und beängstigend, da es ein Zustand ist, in dem ich komplett einer unsichtbaren Kraft ausgesetzt bin. Ich hoffe ihr könnt mit dieser Beschreibung etwas anfangen.
Traum Nummer 2:
Diesen Traum hatte ich erst gestern Nacht: Ich bin zusammen mit meinen Eltern an einem nicht weiter auffälligen Ort. Plötzlich überkommt mich das Gefühl, nicht mehr leben zu wollen. Also schneide ich mir den Bauch auf und schneide mir Leber, Magen und alle anderen Organe bis auf Lunge und Herz heraus. Das an sich ist ja schon genug makaber und wäre nicht die schmerzloseste Methode, um aus dem Leben zu schreiten. Im weiteren Verlauf fühle ich dann eine innere Leere. Meine Eltern reagieren erst gar nicht darauf. Komischerweise sterbe ich auch nicht. Ich fühle nur diese Leere und dann lege ich mich hin und erbreche etwas, das ich nicht genauer definieren kann. Daraufhin geht es mir wieder einigermaßen passabel, ich stehe auf, und rufe meine 3 besten Freunde (aus dem echten Leben) an, das alles ist immer noch im Traum. Sie kommen zu mir und reagieren, anders als meine Eltern, geschockt auf meinen Zustand. Bis zum Zeitpunkt als meine Freunde kommen will ich immer noch sterben. Dann erzählen meine Eltern Dinge, die teils plausibel, teils völlig aus der Luft gegriffen sind. Es sind Geschichten und Erzählungen, die mir klar machen, dass mein Leben, bzw. die Beziehung zwischen meinem Vater und meiner Mutter und der zwischen mir und ihnen, auf einer einzigen Lüge basiert. Zusammenfassen würde ich es mit der Aussage "unsere Beziehung war gefälscht". Nach diesem "Gespräch" überkommt mich plötzlich wieder die pure Lebenslust, gleichzeitig ist mir aber klar, dass ich sterben werde und die Schäden irreparabel sind. Zum Glück bin ich kurze Zeit später aufgewacht und war heilfroh, dass noch alles an mir dran ist.
Zu meiner Person kann ich sagen, dass ich gerade 18 Jahre alt wurde und meinen Zivildienst ableiste (Österreich). Der 2. Traum beunruhigt mich besonders, da ich eigentlich ein rational denkender Mensch bin und somit nicht weiß, wie ich mit diesem Traum umgehen soll. Wenn ihr noch weitere Fragen habt, fragt ruhig. Ich hoffe ihr könnt mir Antworten geben und die Träume einigermaßen deuten bzw. mir dabei helfen, sie zu deuten.
