2 verwirrende Träume

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Moderator: Mirakulix

2 verwirrende Träume

Beitragvon bander » 13.08.2014, 21:18

Hi Leute, also ich wollte fragen ob mir jemand sagen könnte, was diese beiden Träume bedeuten könnten. Ich denke nicht dass sie in einem direktem Zusammenhang stehen, weil sie auch zeitlich mehrere Wochen auseinander liegen.
Traum Nummer 1:
Diesen "Traum" hatte ich schon öfters: ich liege im Bett und bin sehr müde, habe aber eigentlich noch nicht vor zu schlafen. Plötzlich wird meine Wahrnehmung schummrig, und ich fühle etwas ganz Komisches. Es ist einerseits so, als würde ich aus meinem Körper heraustreten, tue es aber doch nicht. Dann hebe ich ab und fange an zu schweben. Plötzlich werde ich in meinem Zimmer ziemlich heftig herumgewirbelt. Das Ganze kann ich nicht kontrollieren, ich hoffe dann immer nur, dass es so schnell wie möglich aufhört. Beim ersten Mal hatte ich noch Todesangst, nach und nach merkte ich jedoch, dass ich diesen Zustand im richtigen "Moment" selbst herbeiführen konnte. Dann passiert alles noch einmal, jedoch fürchte ich mich nicht mehr, da ich weiß, dass es bald aufhören wird. Trotzdem finde ich diesen Zustand sehr sehr beunruhigend und beängstigend, da es ein Zustand ist, in dem ich komplett einer unsichtbaren Kraft ausgesetzt bin. Ich hoffe ihr könnt mit dieser Beschreibung etwas anfangen.
Traum Nummer 2:
Diesen Traum hatte ich erst gestern Nacht: Ich bin zusammen mit meinen Eltern an einem nicht weiter auffälligen Ort. Plötzlich überkommt mich das Gefühl, nicht mehr leben zu wollen. Also schneide ich mir den Bauch auf und schneide mir Leber, Magen und alle anderen Organe bis auf Lunge und Herz heraus. Das an sich ist ja schon genug makaber und wäre nicht die schmerzloseste Methode, um aus dem Leben zu schreiten. Im weiteren Verlauf fühle ich dann eine innere Leere. Meine Eltern reagieren erst gar nicht darauf. Komischerweise sterbe ich auch nicht. Ich fühle nur diese Leere und dann lege ich mich hin und erbreche etwas, das ich nicht genauer definieren kann. Daraufhin geht es mir wieder einigermaßen passabel, ich stehe auf, und rufe meine 3 besten Freunde (aus dem echten Leben) an, das alles ist immer noch im Traum. Sie kommen zu mir und reagieren, anders als meine Eltern, geschockt auf meinen Zustand. Bis zum Zeitpunkt als meine Freunde kommen will ich immer noch sterben. Dann erzählen meine Eltern Dinge, die teils plausibel, teils völlig aus der Luft gegriffen sind. Es sind Geschichten und Erzählungen, die mir klar machen, dass mein Leben, bzw. die Beziehung zwischen meinem Vater und meiner Mutter und der zwischen mir und ihnen, auf einer einzigen Lüge basiert. Zusammenfassen würde ich es mit der Aussage "unsere Beziehung war gefälscht". Nach diesem "Gespräch" überkommt mich plötzlich wieder die pure Lebenslust, gleichzeitig ist mir aber klar, dass ich sterben werde und die Schäden irreparabel sind. Zum Glück bin ich kurze Zeit später aufgewacht und war heilfroh, dass noch alles an mir dran ist.

Zu meiner Person kann ich sagen, dass ich gerade 18 Jahre alt wurde und meinen Zivildienst ableiste (Österreich). Der 2. Traum beunruhigt mich besonders, da ich eigentlich ein rational denkender Mensch bin und somit nicht weiß, wie ich mit diesem Traum umgehen soll. Wenn ihr noch weitere Fragen habt, fragt ruhig. Ich hoffe ihr könnt mir Antworten geben und die Träume einigermaßen deuten bzw. mir dabei helfen, sie zu deuten. :(
bander
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Re: 2 verwirrende Träume

Beitragvon kyomotion » 13.08.2014, 23:02

Aloha!

Diesen "Traum" hatte ich schon öfters: ich liege im Bett und bin sehr müde, habe aber eigentlich noch nicht vor zu schlafen. Plötzlich wird meine Wahrnehmung schummrig, und ich fühle etwas ganz Komisches. Es ist einerseits so, als würde ich aus meinem Körper heraustreten, tue es aber doch nicht. Dann hebe ich ab und fange an zu schweben. Plötzlich werde ich in meinem Zimmer ziemlich heftig herumgewirbelt. Das Ganze kann ich nicht kontrollieren, ich hoffe dann immer nur, dass es so schnell wie möglich aufhört. Beim ersten Mal hatte ich noch Todesangst, nach und nach merkte ich jedoch, dass ich diesen Zustand im richtigen "Moment" selbst herbeiführen konnte. Dann passiert alles noch einmal, jedoch fürchte ich mich nicht mehr, da ich weiß, dass es bald aufhören wird. Trotzdem finde ich diesen Zustand sehr sehr beunruhigend und beängstigend, da es ein Zustand ist, in dem ich komplett einer unsichtbaren Kraft ausgesetzt bin. Ich hoffe ihr könnt mit dieser Beschreibung etwas anfangen.


Du hattest hier eine sogenannte "Ausserkörperliche Erfahrung" in bestimmten Kreisen nennt man sowas auch (zumindest im Anfangsstadium) eine "Astralreise". Ob und wie weit für dich an so einer Sache etwas dran sein kann oder nicht musst du für dich selber entscheiden. Anbei ein passender Wiki-Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fer ... _Erfahrung



Traum Nummer 2:
Diesen Traum hatte ich erst gestern Nacht: Ich bin zusammen mit meinen Eltern an einem nicht weiter auffälligen Ort. Plötzlich überkommt mich das Gefühl, nicht mehr leben zu wollen. Also schneide ich mir den Bauch auf und schneide mir Leber, Magen und alle anderen Organe bis auf Lunge und Herz heraus. Das an sich ist ja schon genug makaber und wäre nicht die schmerzloseste Methode, um aus dem Leben zu schreiten. Im weiteren Verlauf fühle ich dann eine innere Leere. Meine Eltern reagieren erst gar nicht darauf. Komischerweise sterbe ich auch nicht. Ich fühle nur diese Leere und dann lege ich mich hin und erbreche etwas, das ich nicht genauer definieren kann. Daraufhin geht es mir wieder einigermaßen passabel, ich stehe auf, und rufe meine 3 besten Freunde (aus dem echten Leben) an, das alles ist immer noch im Traum. Sie kommen zu mir und reagieren, anders als meine Eltern, geschockt auf meinen Zustand. Bis zum Zeitpunkt als meine Freunde kommen will ich immer noch sterben. Dann erzählen meine Eltern Dinge, die teils plausibel, teils völlig aus der Luft gegriffen sind. Es sind Geschichten und Erzählungen, die mir klar machen, dass mein Leben, bzw. die Beziehung zwischen meinem Vater und meiner Mutter und der zwischen mir und ihnen, auf einer einzigen Lüge basiert. Zusammenfassen würde ich es mit der Aussage "unsere Beziehung war gefälscht". Nach diesem "Gespräch" überkommt mich plötzlich wieder die pure Lebenslust, gleichzeitig ist mir aber klar, dass ich sterben werde und die Schäden irreparabel sind. Zum Glück bin ich kurze Zeit später aufgewacht und war heilfroh, dass noch alles an mir dran ist.


Das was du hier beschreibst ähnelt stark einem Schamanischen Initiationsritus, der sog. "Zerstückelung" Auch hier musst du für dich selber entscheiden ob und was es für dich bedeutet. Aber wie dem auch sei, nimm es nicht so schwer. Das ist auch schon Homer Simpson passiert (leider kann ich das Video auf YT nicht mehr finden :)

MfG
kyo
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Re: 2 verwirrende Träume

Beitragvon kyomotion » 14.08.2014, 11:18

off-topic:
Sachmal Ghost hast du dich in den letzten Monaten einer Religiösen Gruppe zugeordnet oder etwas in dieser Richtung? Ich lese die meissten deienr Beiträge recht aufmerksam und von daher würde es mich interessieren welchen Hintergrund deine Kommentare haben :)
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Re: 2 verwirrende Träume

Beitragvon bander » 14.08.2014, 20:08

Hi Leute,
Danke erst mal für eure schnellen und ausführlichen Antworten. Jedoch muss ich leider sagen, dass ich aus diesen Deutungen nicht wirklich schlau werde. Ich bin keine sehr gläubige Person. Auch mit dem Zivildienst hat das glaube ich wenig zu tun, denn ich mache das erst seit ca. 2 Wochen und bin noch in der Ausbildung, d.h. sitze im Lehrsaal.

Auch die Geschichte mit der AKE kann ich nicht so glauben, denn wie gesagt, es fühlte sich anfangs nur so an, als würde ich aus meinem Körper heraustreten, schlussendlich war es jedoch so, dass ich in der Luft regelrecht herumgeschleudert wurde. Was ich noch nicht erwähnt habe war, dass ich während diesem Zustand nicht schreien/ sprechen geschweige denn mich selbstständig bewegen kann.

Weiters würde ich gerne noch wissen ob es gesundheitsschädlich sein kann, wenn man viele Alpträume hat/ erlebt.
mfg bander :|
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Re: 2 verwirrende Träume

Beitragvon bander » 14.08.2014, 20:27

Meinen eigenen Traum verstehe ich überhaupt nicht, das ist ja das Problem. Rein logisch würde ich daraus schlussfolgern dass mir meine freunde wichtiger sind als meine Eltern, was ja irgendwie komisch wäre...
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Re: 2 verwirrende Träume

Beitragvon spaceasy » 14.08.2014, 23:38

Wie ist denn im realen leben die beziehung zwischen dir und deinen eltern? Vielleicht hast du probleme mit ihnen, die dir noch garnicht bewusst sind, du bist ja "erst" 18. Du entleerst dich im traum vor ihnen und es kümmert sie nicht, deine freunde aber schon. Sie verraten dir dinge, bis dato unausgesprochene wahrheiten vielleicht und danach geht es dir besser. Dass du dann nicht mehr zurück kannst würde ich emotional deuten, du kannst sie dann vielleicht nicht mehr auf die gleiche, unbeschwerte art und weise lieben wie bisher. ?? Lg (bin nur ein laie^^)
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Re: 2 verwirrende Träume

Beitragvon bander » 15.08.2014, 00:27

Naja es ist schon so, dass mich meine Eltern mich mehr oder weniger mein leben leben lassen, wie ich es will. Im Gegensatz zu einigen meiner Freunde habe ich Freiheiten, die sie nicht haben. Ich könnte mich wirklich nicht daran erinnern, dass sie sich je in meine Angelegenheiten "eingemischt" hätten, was Berufs- Schulweg etc. angeht. Viel mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen
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