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Trauer im Traum

BeitragVerfasst: 06.08.2014, 18:58
von dilek
Kennt ihr das, dass ihr im Traum weinen wollt und nicht könnt, weil da überall menschen sind oder warum auch immer? Trauer ist da, aber immer dann wenn man träumt, wird man sich das bewusst. Dann wenn ihr aufwacht, habt ihr dann tränen in den weinen. Aber irgendwie kommt alles doch nicht so richtig zum ausdruck.

Ich überlege, ob es besser für die seelische Verarbeitung ist, wenn man im traum sich traut richtig zu weinen, seinen traum zu lenken. Vielleicht ist es der spiegel im wachzustand, dass man alles unterdrückt, und deshalb das nicht verarbeiten kann.

Re: Trauer im Traum

BeitragVerfasst: 06.08.2014, 20:06
von Crank
Hallo DIlek,

erinnere ich bei mir selbst nicht, nicht im Traume.

Was soll es schaden? Die beiden Botschaften des Unterbewusstseins, weinen zu wollen und sich nicht zu trauen, sind angekommen. Warum also sollte man also im Traum nicht weinen? Sonst hat man dazu ja oft keine Gelegenheit.

Im Wachzustand ist Weinen nicht so schlecht für den Körper:

- Weinen ist eine Reaktion unseres vegetativen Nervensystems.
- Beim Weinen kommt es zur gleichzeitigen Erregung und Entspannung.
- Dies führt zur Gefühlsintensität sowie zu einem Erhöhten Blutdruck und Herzschlag.
- Anschließend setzt das parasympathische Nervensystem ein, beruhigende Hormone gelangen in das Blut.
- Weinen ist also Ausdruck sehr gegensätzlicher Gefühle.
- Tränen wirken Depressionen entgegen, können zumindest für den Körper nicht allzu schlecht sein.
- Beim Weinen treten Stresshormone aus dem Körper.

Quelle: http://www.gutefrage.net/frage/welche-s ... im-koerper

Alternativ könnte man versuchen, Gründe zu suchen, warum man eigentlich nicht traurig sein sollte. Aber eigentlich - weinen im Traum ist doch ok.

Gruß,
Frank