Hallo liebes Forum!
Als Neuling, macht man sich gleich ans Werk, und versucht so deutlich und genau wie möglich zu sein!
Es geht um einen Traum den ich heute Nacht hatte, und der mich schon den ganzen Tag lang beschäftigt...
Er nahm mich auf, als ich verletzlich war. Ich glaube, es schneite. Ich weiß nicht ob es Liebe war, doch es war als wäre ich aus Glas, so vorsichtig und zärtlich war er zu mir. Und doch lag etwas Wildes in seinem Blick, etwas das mir Unbehagen bereitete. Ich hatte von diesem Mann schon einmal geträumt! Er war groß, sehr blass, und hatte längeres, fast krauses Haar. Es wirkte immer zerstrubbelt, und doch gepflegt, trotzdem sah es immer ein wenig aus als hätte er in eine Steckdose gegriffen. Ich war seine Geliebte und war es doch nicht. Ich sah seine Blicke, und er sah meine und doch kamen wir uns sie näher, als in unserer Fantasie… (Was das alles schon sehr seltsam macht: Der letzte Traum, in den ich den Fremden sah, waren wir Gegner. )
Er nahm mich unter seine Fittiche, und ich arbeitete für ihn. Ich war sein Kindermädchen. Er war verheiratet mit einer schönen, aber kalten und arroganten Frau. Sie mochte mich nicht, und ließ es mich jeden Moment spüren. Die beiden Mädchen die die 2 hatten, waren irgendwie unwirklich für mich. Die jüngste war ein Engelchen von ca. 9 Jahren mit goldenen Löckchen, immer verspielt. Die ältere hatte schon mit ihren geschätzten 14 Jahren die Attitüde von ihrer Mutter geerbt.
Wir zogen in eine Villa. Es musste so um 1800 gewesen sein, der Kleidung nach. Ich trug ein Blau-Grünes Kleid, mit hochgesteckter Frisur.
Was für ein wundervolles Haus! Als ich begann die Zimmer zu erkunden, war ich entzückt! Alles in dunklem Holz gehalten, große Fenster, und mehr Zimmer als wir je verwenden würden! Doch eines suchte ich im speziellen, noch während ich die hohen Herrschaften in der Eingangshalle reden hörte: Gab es ein Bibliothekszimmer? Ja, das gab es! Zentral unter der großen Treppe in der Eingangshalle. Ich erinnere mich noch gut an die wundervollen Bücher! Manche waren ganz neu, doch auch scheinbar uralte Buchrücken ragten aus den Regalen hervor. Manche Buchrücken waren bemalt mit kleinen Figuren. Ich erkannte Queen Elizabeth 1. und Ludwig den 16.
Ab diesem Punkt änderte sich die Stimmung allerdings plötzlich. Das jüngere Mädchen aus dem Nebenzimmer kam verängstigt zu mir gelaufen, in der Eingangshalle hörte ich schreie. Ich wollte direkt durch die Haupttüre dorthin, doch als ich sie öffnen wollte wurde sie wieder von der Hausverwalterin die ebenfalls in der Halle war, zugeworfen. Ich konnte nur noch sehen wie irgendetwas graues sich um ihren Hals geschlungen hatte (Mischung zwischen Gollum und einem Gargoyl ) Ich musste den langen Weg nehmen, und mit jedem Schritt bekam ich noch mehr Angst. Ich wollte nur noch so schnell wie möglich zu den anderen, und dann so schnell wie möglich raus aus dem Haus!
Zu den Nebeninformationen:
Ich bin zur Zeit in einer Phases der Veränderung. Unistress wegen Prüfungen, Nebenunterricht für diverse Aufnahmeverfahren an speziellen Hochschulen, etc...
Gestern Abend bin ich von der Arbeit gekommen (Hostess/Kellnerin) und habe noch war gelernt, bevor ich ins Bett fiehl. Zur Arbeit bin ich wegen Stau eine STunde zu spät gekommen, und war ziemlich gehetzt.
Ich bin bereits während des Träumens immer wieder wach geworden. Noch während ich an die Zimmerdecke starrte, begann ich weiter mit offenen Augen weiter zu träumen, halb wach, halb schlafend. Als ich am Morgen wach wurde, dachte ich so intensiv über den Traum nach, dass ich prompt noch einmal eingeschlafen bin.
Das seltsame dabei ist, dass ich diese Traum Thematik immer wieder habe! Ich bin in einer Villa, eigentlich schon einem Schloss und suche die Bibliothek. Wegen irgendeinem Grund muss ich jedoch fliehen. Manchmal klettere ich dann durch ein Fenster nach draußen, und versuche über die Fassade nach unten zu kommen. Einmal kroch ich durch eine Art Tunnel zwischen den Wänden. Jedes Mal werde ich gesucht und von irgendetwas verfolgt.
Parallel dazu träume ich immer wieder von demselben Haus/Villa/Schloss. Ich möchte hinein, doch ich schaffe es nie! Mal steht es auf einem Plateau, zwischen uns ein Abgrund, dann wieder in einem dichten Wald, verwachsen und verträumt. Jedes Mal will man mich abhalten hin zu gehen, fast immer mit der Begründung meines Selbstschutzes. Und wie sehr ich es auch versuche, ich komme nie hinein…
Diese Träume ziehen sich schon sein 2 Jahren immer wieder durch, im Abstand von mehreren Monaten.