Ein Traum von heute Nacht, mit dessen Deutung ich bisweilen nicht wirklich voran komme. Kurz die wichtigsten Fakten meinerseits, die bei der Deutung helfen: Ich bin weiblich, 22, momentan auch selbst in einer schwierigen Phase nachdem ich mein Studium abgebrochen habe und mich neu orientiere und jedem Monat eher schlecht als recht durchkomme. Mit besagtem Exfreund war die Beziehung sehr schmerzhaft, weil er Borderliner war/ist, aber schon lange vorbei und auch keinen Kontakt mehr. Ich bin momentan auch sehr mit mir selbst beschäftigt und versuche, alte Muster und Ängste aufzubrechen und beschäftige mich intensiv und bemühe mich auch sehr, mir vieler unbewussten alten Muster bewusst zu machen.
Der Traum:
Ich stand in einem Gebäude ( das sich später als Krankenhaus heraustellte), und habe von einer Ecke aus meinen Exfreund gesehen und einen großen schwarzen Mann, mit langem Ledermantel. Der große (unbekannte) Mann richtete die Pistole auf meinen Exfreund, was er nicht registrierte, also rief ich ihm noch zu er solle in Deckung gehen, aber er schaffte es nur noch sich umzudrehen. Der Mann schoss ihm in glatten Durchschuss durch den Rücken, ca. zwischen dem 6. und 7. Brustwirbel und trat auf Höhe des Magens vorne wieder raus. Der Mann verschwand und ich rannte zu ihm, jemand war bei mir, um ihm zu helfen. Ich zögerte kurz, da ich Angst hatte, das volle Ausmaß der Wunde zu sehn, zog ihm aber dann doch die Jacke aus und sah wie das Blut aus der Wunde quoll. Ich hielt die Schusswunde so gut es ging mit meiner Hand, vor allem dem Zeige- und Mittelfinger (sie umfassten ungefähr den Radius der Wunde), zu, weil ich irgendwie die Blutung stoppen wollte, damit er nicht verblutete. Ich konnte sehr deutlich den Druck, mit dem das Blut austrat, an den Fingern spüren, sowie die Wärme und Nässe des Blutes, das mir über die Hand lief. Ich orderte, der Person, die bei mir war, das selbe zu tun mit der Wunde vorne. Leider weiß ich nicht, was dann mit ihm passierte. Meine nächste Erinnerung ist, das ich mit vielen anderen Leuten auf einem Floß sitze auf einem gemächlichen Fluss, um mich herum noch viele andere Flöße mit mehr Menschen. Ich steige dort irgendwann ab, weil mir die Menschen überall zu viel sind und versuche einen ruhigen Unterschlupf zu finden, aber jede Höhle, die ich finde, ist schon besetzt. Nicht, dass mir irgendjemand etwas tun will, aber ich fühle mich automatisch gehetzt von der Präsenz dieser Menschen.