Guten Morgen liebe Traumgemeinde,
der Vorläufer des mich bewegenden Traums war eher wie ein Endzeitfilm. Es spielte irgendwo nur nicht auf unserer Erde. Dieser Ort würde untergehen. Die hohen Herren konnten sich und Einige retten. Man bekam Tickets, um von dort wegzufliegen oder fahren (ich weiß es nicht). Die Protagonisten dieses Films hatten keine, konnten sich aber durch etliche Irrungen und Wirrungen ebenfalls in Sicherheit bringen, indem diese an Tickets kamen. Der Traum endete damit, dass ein männlicher Darsteller sich und noch weitere retten konnte. Er stand am Ticketschalter und sein Ticket wurde angenommen. Er durfte Frau, Kinder und Diener mitnehmen und so rettete er weiteren das Leben. Er unterschrieb indem er (und dies war ganz groß zu sehen) auf einem Blatt mit einem farblich ausgefüllten Kreis mehrmals den Kreis mit dem Stift umrundete. Dann fing der mich emotional bewegende Traum an, indem ich mitspielte.
Die Menschen stehen am Meer und man weiß, dass gleich die Flut kommen wird. Ich stehe dort mit einem kleinen Kind und wir sehen wie das Wasser ansteigt. Ich schnappe mir das Kind und laufe mit ihm auf den höchsten Hügel. Manchmal nehme ich es auf dem Arm weil es stolpert. Irgendwie bin ich auch zweimal da. Beobachte mich mit dem Kind und manchmal nehme ich das Kind. Auf der höchsten Spitze angelangt beobachte wir das Wasser. Es steigt und steigt und ich bin unsicher, ob wir hochgenug sind. Dann blicke ich mich um und entscheide mich, dass wir weiterlaufen. Wir laufen den Hügel hinunter in eine Stadt. Dort ist ein einsames Kind welches ich auch mitnehme. Nun sind wir zu viert. Wir flüchten in ein Zelt. Das Wasser kommt. Wir müssen das Zelt schließen aber mein anderes ich, schließt zu spät die Tür am Reißverschluss und Wasser dringt ein. Wir warten ab aber es dringt noch mehr ein und dann ist das ganze Zelt voller Wasser. Ich reiße das Zelt auf und wir schwimmen an die Oberfläche. Ich atme dankbar Luft ein. Wir klettern auf das nächste Hochhaus. Öffnen dabei Fenster, um die Menschen in den Häusern die Möglichkeit zu geben, rauszukommen, bevor das Wasser sie überflutet. Eine Familie klettert ebenfalls mit uns auf das Hochhaus. Andere bleiben in den Häusern. Oben angelangt sehen wir das Wasser immer weiter steigen. Wir klettern immer höher und höher. Ich schaue mich um und denke mir wir können nicht ewig so weiter machen. Dann sehe ich große Holzflächen auf dem Boden liegen und bin beruhigt. Sollte das Wasser noch weiter steigen werden wir auf diese Holzflächen steigen, diese treiben dann auf der Wasseroberfläche und wir sind in Sicherheit.
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Zu mir und gleichzeitig meine Deutung: Ich bin seit kurzem schwanger. Alle freuen sich. Mich plagen jedoch viele Ängste, große Zweifel und starke Sorgen, überfluten mich quasi (das Wasser). Auch fühle ich mich mitunter minderwertig, klein und dumm (das innere Kind). Ich versuche mich aktiv aus diesen Tiefs rauszuholen, nutze diverse Möglichkeiten (Berg, Häuser, immer höher klettern). Manchmal werde ich überflutet und die Gefühle nehmen mich gefangen und ich falle in ein schwarzes, tiefes Loch (Zelt, Wasser dringt ein, bis ich es aufreiße und an die Oberfläche schwimme) und wenn ich aus diesen Tiefs auftauche bin ich erleichtert (Luft holen). Nur es kostet wahnsinnig Kraft (immer höher klettern, Höheres finden). Die Lösung: Nicht davor weglaufen, annehmen und auch nicht so viel drüber nachdenken (umschauen und immer Höheres finden, nicht ausruhen können, damit das Wasser mich nicht überflutet) sondern treiben lassen (Holzbflächen) bis das Wasser zurückgeht.
Was meint ihr?
Herzliche Grüße