Besuch bei Freund und seiner Mutter und eine Schreibmasch.

Hier können sich Besucher untereinander Träume posten und helfen, diese zu deuten.

Moderator: Mirakulix

Besuch bei Freund und seiner Mutter und eine Schreibmasch.

Beitragvon junitraum » 14.06.2014, 19:22

Hallo ihr Lieben !

Ich hatte in den letzten Tagen immer wieder Träume um einen Mann welcher mal vor einigen Jahren für einige Zeit eine sehr wichtige Rolle in meinem Leben gespielt hatte.
Es war damals so was wie Liebe auf den 1. Blick. Unsere Augen spielten immer bei dem Ganzen eine große Rolle. Es war wie in einen Spiegel sehen. Eine tiefe Verbundenheit. Und genauso kompliziert war auch alles und brachte nur Chaos. Ich war damals noch in einer Beziehung und mein -inzwischen- Ex-Partner ließ mich nicht gehen.
Nach 2 Jahren mit immer wieder sporadischen Kontakt welcher wahnsinnig intensiv war und uns einiges abforderte brachen wir diesen komplett ab. Vergessen habe ich ihn aber nie. Dieses Gefühl der Verbundenheit war aber immer da.
Seit einem halben Jahr spukt er immer wieder öfter in meinem Kopf rum und beschäftigt mich auch. Seit einigen Tagen ist es dann das ich immer wieder von ihm träume.
Gestern hielt ich es nicht mehr aus und schrieb ihm eine SMS. Allerdings auf seine Nummer von damals, wo ich nicht weiß ob er niese noch nutzt.
Heute Mittag legte ich mich für ein Stündchen hin und das kam dabei raus.
Und am meisten verwirrt mich die Schreibmaschine. ;)

Ich bin Anfang 30. Weiblich. Seit 4 Monaten Single.
Ich überlege gerade was ich noch mit zu schrieben muss. ??

Ich bin mit meinem Auto zu ihm gefahren. Er kam zum Auto und half mir Dinge auszuladen.
Dabei vermied ich es ihm in die Augen zu sehen, weil ich Angst hatte mich darin zu verlieren.
Wir unterhielten uns aber als wenn wir nie getrennt gewesen wären.
Das Auto stand dann an der Straße direkt vor dem Haus. Kofferraum und die Fahrertür blieben weit geöffnet. Dann ging ich zur Haustüre. Das Haus war im Traum sein Haus, allerdings nicht das Haus welches er in der Realität gebaut hatte. An der Haustüre empfing mich seine Mutter herzlich. (sie wohnt auch da, haben zusammen gebaut) Sie umarmte mich.
Dadurch das sie zusammen in einem Haus wohnten, hatte ich damals bei jedem Treffen auch mit ihr Kontakt. Dieser war soweit immer ganz nett.

Ich wusste, dass es seine Mutter ist, aber sie sah gar nicht aus wie seine Mutter. Auch nannte ich sie beim Namen meiner ehemaligen sehr lieb gewonnenen Nachbarin. Dieser sah sie dann auch sehr ähnlich. Lachend unterhielten wir uns und ich überreichte ihr ein Geschenk. Eine Schreibmaschine. Sie freute sich sehr über diese und bewunderte sie unheimlich. Bedankte sich und meinte das wäre aber nicht nötig gewesen.
Fragte dann auch gleich noch wo ich diese tolle Schreibmaschine her hätte. Was die gekostet hätte usw. (aber nicht negativ) Er stand mir in der Zwischenzeit die ganze Zeit gegenüber. Ich traute mich aber nicht ihn anzusehen. Ich hatte so Angst, dass mich diese Gefühle zwischen uns überwältigen würden wenn ich ihm in die Augen sehen würde. Also sah ich immer nur auf seine Beine. Genauer gesagt auf seine Oberschenkel welche in hellblau-verwaschenen Jeans steckten.
Zwischen uns knisterte es trotzdem. Ich spürte dass er mich die Ganze Zeit ansah. Seine Mutter versuchte weiterhin ein Gespräch mit mir aufrecht zu halten. Sie erzählte mir, dass sie mir regelmäßig Briefe geschrieben hat, aber sich nicht getraut hätte diese abzuschicken. Sie zeigte mir sogar noch ein paar davon. Sie waren mit rot geschrieben. Den Rest hätte sie weggeworfen. Auch zeigte sie mir Postkarten welche sie an mich geschrieben hatte.

Dann fragte sie nach meiner Tochter und meinem Sohn (meine realen Kinder) und erzählte lustige Anekdoten von damals und forderte ihn auf doch mal Spielzeug von den Kindern zu holen welches sie noch aufbewahrt hatte. Erinnern kann ich mich an ein Kinderbuch welches er holte.
Dann fand ich mich auf der Rückseite des Hauses wieder und guckte auf ein Schild- wie ein Straßenschild welches am Haus befestigt war. Dann klingelte es bei uns an der Haustüre (real) und der Traum war beendet.

Vielleicht kann mir der ein oder andere von euch ja einen kleinen Tipp geben was das Ganze zu bedeuten hat. Vor allem die Schreibmaschine ?
Selber hab ich mich schon durchs Netz gewühlt, kann aber keine gute Erklärung draus machen.

Ich muss noch dazu sagen das ich von klein auf an sehr viel träume und meine Träume recht gut unterscheide. Ich habe nämlich regelmäßig Träume welche dann real werden. Sprich ich sehe Dinge welches passieren werden.
Dann Träume wo ich wohl nur was verarbeite.
Und dann diese. So wie heute. Wo ich denke das da was hinter steckt.

Vielen Dank und liebe Grüße
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Re: Besuch bei Freund und seiner Mutter und eine Schreibmasc

Beitragvon kyomotion » 14.06.2014, 23:02

Aloha!

Das "Vorspiel" kürze ich mal ab und gehe direkt zu...

Ich bin mit meinem Auto zu ihm gefahren.

Erinnerungen.

Er kam zum Auto und half mir Dinge auszuladen.

Nicht erfüllte Hoffnung die auf ihm lasten.

Dabei vermied ich es ihm in die Augen zu sehen, weil ich Angst hatte mich darin zu verlieren.

...oder enttäuscht zu werden.

Wir unterhielten uns aber als wenn wir nie getrennt gewesen wären.

Wunschgedanken.

Das Auto stand dann an der Straße direkt vor dem Haus. Kofferraum und die Fahrertür blieben weit geöffnet.

Diese Angelegenheit war für dich nie abgeschlossen.

Dann ging ich zur Haustüre. Das Haus war im Traum sein Haus, allerdings nicht das Haus welches er in der Realität gebaut hatte.

Wieder Wünsche/ Wunschgedanke. Diesmal deutlicher "nicht die Realität".

An der Haustüre empfing mich seine Mutter herzlich. (sie wohnt auch da, haben zusammen gebaut) Sie umarmte mich.
Dadurch das sie zusammen in einem Haus wohnten, hatte ich damals bei jedem Treffen auch mit ihr Kontakt. Dieser war soweit immer ganz nett.

Ich wusste, dass es seine Mutter ist, aber sie sah gar nicht aus wie seine Mutter. Auch nannte ich sie beim Namen meiner ehemaligen sehr lieb gewonnenen Nachbarin. Dieser sah sie dann auch sehr ähnlich. Lachend unterhielten wir uns und ich überreichte ihr ein Geschenk. Eine Schreibmaschine. Sie freute sich sehr über diese und bewunderte sie unheimlich. Bedankte sich und meinte das wäre aber nicht nötig gewesen.


Mutter = Die Beziehung(kontakt von Damals. In gewisser Weise bist DU hier diese Person.
Schreibmaschine = Schriftlicher Kontakt = SMS

Fragte dann auch gleich noch wo ich diese tolle Schreibmaschine her hätte. Was die gekostet hätte usw. (aber nicht negativ) Er stand mir in der Zwischenzeit die ganze Zeit gegenüber. Ich traute mich aber nicht ihn anzusehen. Ich hatte so Angst, dass mich diese Gefühle zwischen uns überwältigen würden wenn ich ihm in die Augen sehen würde. Also sah ich immer nur auf seine Beine. Genauer gesagt auf seine Oberschenkel welche in hellblau-verwaschenen Jeans steckten.

Tenor hier ist wohl die Angst vor tatsächlicher Kontaktaufnahme. Hellblau (Himmelblau jauchend verliebt) und "verwaschen" sprechen hier deine Befürchtungen tatsächlich sehr klar aus.

Zwischen uns knisterte es trotzdem. Ich spürte dass er mich die Ganze Zeit ansah.

Du wünscht dir das. Aber weisst es nicht, da du dem Blick nicht begegnest.

Seine Mutter versuchte weiterhin ein Gespräch mit mir aufrecht zu halten. Sie erzählte mir, dass sie mir regelmäßig Briefe geschrieben hat, aber sich nicht getraut hätte diese abzuschicken. Sie zeigte mir sogar noch ein paar davon. Sie waren mit rot geschrieben. Den Rest hätte sie weggeworfen. Auch zeigte sie mir Postkarten welche sie an mich geschrieben hatte.

Ich gehe davon aus das du genauso gehandelt hast. Damals. Nur das deine Briefe an diesen Mann gerichtet waren.

Dann fragte sie nach meiner Tochter und meinem Sohn (meine realen Kinder) und erzählte lustige Anekdoten von damals und forderte ihn auf doch mal Spielzeug von den Kindern zu holen welches sie noch aufbewahrt hatte. Erinnern kann ich mich an ein Kinderbuch welches er holte.
Dann fand ich mich auf der Rückseite des Hauses wieder und guckte auf ein Schild- wie ein Straßenschild welches am Haus befestigt war. Dann klingelte es bei uns an der Haustüre (real) und der Traum war beendet.


*kicher* eine blatant ehrliche Antwort in diesem Traum auf dein Aktuelles Dilemma:
Schild = "Beweg deinen Faulen Hintern zu ihm"
...und...
klingeln an der Haustüre : "Geh hin, sprich und schau ihm in die Augen."


Vielleicht kann mir der ein oder andere von euch ja einen kleinen Tipp geben was das Ganze zu bedeuten hat. Vor allem die Schreibmaschine ?
Selber hab ich mich schon durchs Netz gewühlt, kann aber keine gute Erklärung draus machen.


Bei weitem nicht alle Traummetaphern sind irgendwie fest mit Bedeutungen verbunden. In der Sprache der Metaphern macht der Kontext die Musik.

Ich muss noch dazu sagen das ich von klein auf an sehr viel träume und meine Träume recht gut unterscheide. Ich habe nämlich regelmäßig Träume welche dann real werden. Sprich ich sehe Dinge welches passieren werden.

Nun in diesem Fall liegt das ganz in deiner Hand:
Also entweder du eierst weiter mit SMS und Wunschgedanken vor dich hin oder...

Dann Träume wo ich wohl nur was verarbeite.
Und dann diese. So wie heute. Wo ich denke das da was hinter steckt.


Du klingelst an seiner Türe und schliesst bringst Gewissheit in diese Sache, was natürlich dann die Gefahr hat das sich die "Türen schliessen" könnten. Im Grunde ist egal, Hauptsache du machst mehr und denkst weniger.

MfG
kyo
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Re: Besuch bei Freund und seiner Mutter und eine Schreibmasc

Beitragvon junitraum » 14.06.2014, 23:37

Hallo !

Vielen lieben Dank für deine Antwort und die Deutung.
Ich dachte gerade WOW ! Ja das klingt mal schlüssig.


Dabei vermied ich es ihm in die Augen zu sehen, weil ich Angst hatte mich darin zu verlieren.
...oder enttäuscht zu werden.

Ja wenn ich mich erinnere gab es dieses Gefühl auch kurzzeitig im Traum.
Und in der Realität ist es natürlich auch vorhanden.
Ich habe ihn damals schon sehr enttäuscht. Wir haben beide Fehler gemacht und die Zeit war nicht reif dafür. Aber diese Verbindung ist geblieben und im letzen Herbst war es auf einmal als wenn ein unsichtbares Band mich ziehen würde.
Dieses Gefühl wurde Woche für Woche stärker.
Ja und natürlich … da ist diese Angst enttäuscht zu werden..das es nicht mehr das Gefühl von damals ist und auch das ich sonst enttäuscht werde.
Also auch die Angst vor der Kontaktaufnahme.

Das mit den Briefen war nicht so..ich habe ihm danach nie Briefe oder ähnliches geschrieben, bzw. geschrieben und nicht abgeschickt.

Danke für deine direkten Worte zum Schluss. Eigentlich bin ich ein sehr direkter Mensch. Nur bei diesem Mann nicht.
Wahrscheinlich bedeutet er mir wohl immer noch zu viel. So viel, das ich wirklich Angst habe abgewiesen zu werden.

Auch muss ich Angsthase dazu gestehen das wir ja fast 7 Jahre keinen Kontakt haben und es auch niemanden gibt der uns beide kennt, sprich das ich nicht weiß wo er jetzt im Leben steht. Ob es eine Frau in seinem Leben gibt oder ob er sogar verheiratet ist und Kinder hat.
Auch wohnt er nicht gerade um die Ecke das man mal eben vorbeifahren könnte.

Aber das mit dem Schild und dem Hintern bewegen finde ich nett.
Ich danke dir.

LG
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Re: Besuch bei Freund und seiner Mutter und eine Schreibmasc

Beitragvon kyomotion » 14.06.2014, 23:44

Ja schau halt mal was zu tun ist.

Was das Thema "Angsthasen" angeht ist es ja meisstens so, dass die Leute die sagen das sie welche wären damit schon den ersten Schritt getan haben es nicht mehr zu sein :)

Und nun noch ein schönes Wochenende!
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Re: Besuch bei Freund und seiner Mutter und eine Schreibmasc

Beitragvon junitraum » 15.06.2014, 00:03

Na wollen wir mal sehen zu was ich mich da durchringe .. ;)

Noch ganz kurz noch..
Da ich wie gesagt in den letzten Tagen ständig so was träume, denke ich mal das ich mir das grübeln um die (Be)deutung sparen kann.. ? Das wird sicherlich alles auf selbe hinaus laufen ?

Der Traum von vor wenigen Tagen war richtig anstrengend.
Ich war ihn im Traum in seinem Haus(wieder nicht das reale Haus) zusammen mit meinem Ex ! (was wollte der da ? – wir waren schon getrennt), meinen Kindern und meiner Mutter(da haben wir wieder ne Mutter) besuchen (wieder besuchen).

Wir haben geredet und wenn mein Ex nicht geguckt hat, intensive Blicke ausgetauscht (diesmal aber angesehen) und geflirtet. (Wunschgedanke ? )
Mein Ex hat aber die ganze Zeit dafür gesorgt das immer irgendwer bei uns war.
Zum Abschluss vom Traum sind wir in ein Auto(das Auto von meinem Ex) gestiegen.
Mein Ex ist gefahren. Meine Mama als Beifahrer.
Mein "Traum"Mann hinten links und ich musste mich direkt daneben setzen und daneben meine Kinder.
Weil wir nun zu viert hinten waren, musste sich meine Tochter als Kleinste bei mir ranquetschen und sich „verstecken“ damit wir im Verkehr nicht auffallen.
Das Ganze wurde von meinem Ex beäugt.
Ich wusste auch nicht warum mein „Traum“Mann mit musste.
Warum wir ihn aus seinem Haus mitgenommen haben.
War mir suspekt. Jedenfalls musste er ein Stück des Weges mitkommen. Dann haben wir ihn wo abgesetzt wo sein Auto stand.
In diesen Träumen geht’s also meist um Häuser, Besuche, mit dem Auto hin fahren, Mütter, Blicke austauschen und Reaktionen.
Von daher wird’s sich wohl alles um das selbe drehen ?

Liebe Grüße und auch dir ein schönes Rest-Wochenende.
junitraum
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Re: Besuch bei Freund und seiner Mutter und eine Schreibmasc

Beitragvon kyomotion » 15.06.2014, 00:28

Ja.

Vor allem geht es auch darum Dinge zu "verstecken" und "hineinzuquetschen" etc. Das sind alles Ängste und Bedenken (was mache ich mit meinen Kindern? Wird er sie akzeptieren? Und falls ja, wie bekomme ich das mit meinem Leben in Einklang?) die sich so manifestieren. Und diese Träume werden wohl auch so weitergehen so lange du nicht den Nerv hast die Situation aus dem Traumland in die Realität (Kontaktaufnahme) zu holen um sie zu klären. Die Bedenken werden sich dann schon (egal wie es ausgeht) von selber klären :)

Gute n8!
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Re: Besuch bei Freund und seiner Mutter und eine Schreibmasc

Beitragvon junitraum » 15.06.2014, 00:33

Dankeschön. :)

ich wünsch dir auch eine Gute Nacht.

LG
junitraum
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Re: Besuch bei Freund und seiner Mutter und eine Schreibmasc

Beitragvon Trigital » 17.06.2014, 11:52

Hallo Junitraum,

Zu der Sache mit der Schreibmaschine:
Die Schreibmaschine ist nur ein Teil von einem Ganzen wie ich das sehe. Da ist einerseits die Sache mit deinem Liebhaber. Und andererseits diese Sache mit der Mutter und so. Liebe ist das Eine. Aber gleichzeitig zeigt der Traum, daß du dich noch was anderem sehnst. Nach einem Platz in der Gesellschaft oder so ähnlich. Oder man könnte es auch einfach eine heile Welt nennen. Man redet hier, tut dann ein bissel da, gibt ein Geschenk dazu, das wird dann als ein ganz Tolles dargestellt usw. Also wäre das etwas Erstrebenswertes. Kann ich auch verstehen, wenn man Kinder hat. Da scheint das plötzlich irgendwie sinnvoll. Aber der Text mit der Schreibmaschine ist mit Rot geschrieben. Also Warnung. Oder wie in der Schule alles falsch.
Es ist wie du es selbst sagst. Das ist ganz nett. Aber bitte nicht mehr.

Das Auto zu Anfang stellt deinen inneren Antrieb da. Also das was in deinem Unterbewußtsein schlummert bringt dich dazu dich wieder an deinen Ex zu wenden. Das Ausladen könnte man als das Innere nach Außen kehren verstehen. In seiner Gegenwart spielt vielleicht das ne Rolle, was sonst immer nur im Inneren schlummert. Also der Grund weshalb du von ihm so angetan bist. Die Türen des Autos stehen offen. Als würdest du dein Inneres öffnen. Und zwar richtig. DAss mal so richtig Luft durch pustet. Also für dein Inneres eine richtige Erneuerung, Erholung oder so was.
Es geht auf jedenfalls um die Liebe zu ihm.
Aber es geht meiner Meinung nach mehr um die Erfahrung, wie ihn als Person. Du schaust ihm zum einen nie in die Augen. Zum anderen redet ihr als wärd ihr noch nie getrennt gewesen. Will mir sagen, daß es auch weiterhin so bleiben wird. Also es geht nicht um die Trennung oder wieder zurück zu ihm. Es geht darum, daß dieser Mann für dich nun was symbolisiert. Und zuwar das was du mit ihm erlebt hast und die Gefühle die er in dir geweckt hat. Zusammen mit deinem Ex und vielleicht noch anderen wichtigen Erfahrungen. Denn dein Inneres merkt, daß da was besonderes dahinter steckt. Also weit weg von dem Gerede mit der Mutter was nur zum normalen Umgangston gehört und für das Innere nicht so eine Bedeutung hat. Hier geht es um ein konkretes Lebensziel, Lebenserfahrung und Lebensglück. Oder eben Unglück. Und davon solltest du dich nicht durch das Leben drum rum ablenken lassen.
Dass du dich wieder an diesen Mann gewendet hast zeigt wie wichtig diese Erfahrung für dein Inneres war. Und dass du sonst auch von ihm träumst zeigt wie sehr dein Inneres von ihm berührt wurde.

lg
Zu Wissen ist ein Moment.
Unwissenheit der Zustand vom restlichen Teil des Lebens.
Das Schöne daran gut geschlafen zu haben ist, daß der Tag gut war, bevor er angefangen hat.
Trigital
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Re: Besuch bei Freund und seiner Mutter und eine Schreibmasc

Beitragvon junitraum » 17.06.2014, 12:49

Hallo Trigital !

Vielen Dank für deine Deutung und deine Denkanstöße.
Ich weiß jetzt nicht in wie weit es für die Deutung wichtig ist. Deshalb noch mal kurz zum drum herum.
Ich lernte diesen anderen Mann kurz nach der Geburt der meiner Tochter vor 9 Jahren kennen. Obwohl sich bei uns beiden auf den 1. Blick ein sehr intensives Gefühl breit machte, durfte das Ganze ja so nicht sein. Er war Single, ich aber in einer Beziehung. In einer destruktiven, geprägt von emotionaler Gewalt. Dieser neue Mann weckte damals Gefühle und Seiten an und in mir welche ich bis dato quasi gar nicht kannte. Nachdem wir uns einige Male getroffen hatten, trennte ich mich zum x-Mal von meinem Partner. Was dieser nicht akzeptierte. Er sah mich als sein Eigentum an. Das Spiel streckte sich über fast 2 Jahre. Immer wieder unternahm ich Trennungsversuche und der andere Mann wartete mehr oder weniger geduldig auf mich. Nach über 2 Jahren bat ich ihn dann das Ganze zu vergessen und das er sich bitte anderen Frauen zuwenden solle, da ich wahrscheinlich nie für ihn frei werden würde. Da wir aber nicht mal einen gescheiten Satz wechseln konnten ohne dass das Feuer zwischen uns lichterloh brannte, brachen wir den Kontakt komplett ab. Man hörte quasi nie wieder was von einander.
Während dieser Zeit gab es meine Mutter welche von diesem Drama wusste und trotz allem mir immer wieder sagte, das ich bei meinen Partner bleiben solle. Wer weiß wie der neue sich entpuppen würde. Also sie brachte mich auch immer wieder ins wanken.

Dann gab es seine Mutter. Da ist das ganze etwas schwieriger gelagert.
Diese hatte ihrem Sohn als er ca. 20 Jahre alt war, eingeredet zusammen zu bauen. Es war wohl ihre einzige Chance. So als Frau um die 50 ohne Partner kann man im seltesten Fall alleine ein Haus bauen. Das wäre bei einem Doppelhaus auch nicht schwierig gewesen. Nun sie bauten aber ein normales 1 Familienhaus über 3 Etagen. Mit einer gemeinsamen Haustüre, gemeinsamen Flur usw. Also quasi zusammenleben wie in einer WG.
Da sie schon in Rente war, war sie auch immer anwesend. Heißt bei jedem Besuch von mir war sie auch im Haus und wir waren nie so richtig ungestört oder alleine. Ich musste also mit ihr auskommen und nett sein.
Natürlich haben wir uns auch Gedanken gemacht wie das in der Zukunft aussehen könnte. Die ganze Zimmerverteilung hätte nicht hingehauen. Sie war immer nett und freundlich zu mir. Nach außen hin verstanden wir uns toll. Aber mein Bauchgefühl sagte mir das sie auch anders kann und sich schon Gedanken machen würde, wenn wir eine feste Bindung eingehen würden, wie es dann im Haus laufen würde. Ich glaube unsere Verbindung sah sie eigentlich gar nicht so gern. Als unser Kontakt sich dem Ende geneigt hatte und ich sie einmal zwecks ihres Geburtstages besuchte, regte sie sich fürchterlich über seine neue Freundin auf. Er hatte inzwischen eine neue Frau kennen gelernt und auch diese hatte eine Tochter. Sie kamen ab und zu bei ihm vorbei und blieben auch übers Wochenende. Man muss sich vorstellen, dass sie mich (mir war das unangenehm) durchs ganze Haus schleppte. Auch durch seine Zimmer um mir zu zeigte wie unordentlich diese Frau sei. Sie kontrollierte Schränke, kritisierte ihren Lebensstil, ihren Erziehungsstil und meckerte nur rum. Auch übers Kind. Vielleicht hatte sie in einigen Punkten Unrecht.. trotzdem ging es sie doch nichts an. Ich wusste also was mir geblüht hätte.
Ich glaube es gibt also in mir auch eine Angst was werden würde, wenn wir zwei uns treffen würden. Was sie dann sagen würde, ob sie versuchen würde mich bei ihm schlecht zu machen.

Ihre Briefe welche sie mir zeigte, waren aber handschriftlich in rot geschrieben. Also persönlicher. Nicht per Schreibmaschine. Diese schenkte ich ihr erst. Ein Geschenk um sie milde zu stimmen ? Sind die rot geschriebenen Briefe also vielleicht eine Warnung das sie falsch sein könnte ?
Ich muss dazu sagen das ich ja schon öfter diese Träume hatte und immer und sie kam immer in Verbindung darin mit vor. Plus die Verbindung zum Haus. Und sie kam mir oft „falsch-freundlich“ im Traum vor.

Das mit den Autotüren und dem was du schreibst passt sehr gut. Er ist bisher der einzige Mensch gewesen dem ich sofort vertraut habe und wo ich mich öffnen konnte. Wobei ich mich ja über die Jahre auch weiter entwickelt habe und nun noch zu mehr Offenheit bereit bin.
Das mit in den Augen schauen betrifft aber nur diesen Traum. In den anderen Träumen sehen wir uns direkt in die Augen. Und das mit dem reden – wir haben schon als wir uns das 1. Mal trafen mit gesprochen als wenn wir uns unser Leben lang kennen würden. Also vielleicht auch im Traum ganz normal ?

Auf jeden Fall denke ich das dieser Traum sich noch irgendwann erklären wird.
Zeigen wird ob Glück oder Unglück oder was auch immer.

LG
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