Dämonen und Mord - kann ich nicht zuordnen

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Dämonen und Mord - kann ich nicht zuordnen

Beitragvon Mazel » 27.04.2014, 15:56

Hallo zusammen,
also zunächst zu mir und meiner Situation, danach gehts an den Traum/die Träume.
Bin 27, männlich und gerade seit etwas mehr als einer Woche getrennt von meiner Freundin. Wir waren ca ein halbes Jahr zusammen, ich war sehr verliebt, sie aber anscheinend nicht in mich, wie sie jetzt am Ende festgestellt hat.
Es fällt mir sehr schwer daüber hinwegzukommen, denke fast den ganzen Tag an sie und die Zeit mit ihr, wie schön es war Zeit mit ihr zu verbringen. Dass ich für jemanden da sein konnte und jemanden hatte, der für einen da war.
Ich hatte vor dieser Beziehung sehr lange keine (ca 10 Jahre), da ich damals Betrogen wurde und mich auf nix einlassen wollte und als ich wieder wollte hat sich einfach nichts ergeben. Habe mir aber schon länger eine Beziehung mehr als alles andere gewünscht. Jetzt hatte ich diese Frau schon länger im Auge (ca 2 Jahre, immer mal wieder gesehen) und hab mir immer wieder gedacht, die wäre evtl mal jemand, mit der ich mir was vorstellen könnte. Dann hat es sich ja auch ergeben, dass wir zusammen kamen und jetzt kam aus heiterem Himmel die Trennung ihrerseits.

Ich arbeite seit zwei Jahren mit Träumen, mal mehr mal weniger. Bisher hatte ich beim aufwachen nie ein schlechtes Gefühl, selbst wenn der Traum noch so grausam/verwirrend/schmerzhaft war. Ich konnte meistens was damit anfangen und habe mich daran erfreut, dass ich diese Träume hatte. Von Freunden weiß ich, dass sie öfter auch mal Träume haben, die ihnen Angst machen und gegen die sie sich sträuben, dadurch wiederholen sich die Träume bei ihnen allerdings und sie haben schon keine Lust mehr zu träumen, weil sie Angst haben, dass die schrecklichen wieder kommen. Das hatte ich bisher nie, ich habe mich wie gesagt über JEDEN Traum gefreut, ob noch so schrecklich.

Nun hatte ich seit der Trennung einen Traum schon in zwei Nächten und ich weiß damit nichts anzufangen. Ich sehe zwei mal hintereinander eine Art Dämon, die mir sehr viel Angst machen, fühle mich von ihnen irgendwie Bedroht. Letzte Nacht konnte ich erkennen, dass der erste so aussieht wie man sich den klassischen Dämon aus nem Horrorfilm mit vom Teufel besessenen vorstellt, einfach nur schrecklich. Der zweite hatte mehr etwas von einem Vampir, aber ging zusätzlich auch in die Richtung Dämon, wie ich eben beschrieben hab. Was die genau mit mir machen kann ich nicht sagen, ich weiß nur, dass ich mich sehr bedroht fühle in der Sitution.
(ich träume meistens mehrere verschiedene Sachen pro Nacht, wache auch zwischen den Träumen immer mal wieder auf, was mir natürlich sehr beim notieren von Details hilft :D )
Der darauffolgende Traum war ebenfalls sehr gruselig und ein wenig mehr Detailreich. Ich befand mich in dem Haus in dem ich aufgewachsen bin und hatte es mit dem Körper einer farbigen Person zu tun (vorweg: Ich bin in keinem Fall rassistisch und habe sogar nen Kumpel der Dunkelhäutig ist) zunächst habe ich den Körper (ohne Kopf) der Person weggeschafft, da dieser wohl eh schon tot war. Später hatte ich den Kopf der Person in den Händen, der noch lebte, also mit Augen geblinzelt hat und den Mund öffnen konnte. Was er zu mir gesagt hat, habe ich nicht vernommen, also es kam nichts bei mir an. Es ging nicht darum, dass ich die Sprache nicht verstanden hab, sondern bei mir kam keine Stimme an, trotzem weiß ich, dass er was gesagt hat. Daraufhin wollte ich, dass der Kopf genauso tot ist, wie der Körper, bei dem es so einfach schien. Habe ihm dann meine Bankkarte und nen Kassenbong in den Mund gelegt (warum auch immer, evtl Erkläung weiter unten), dann auf irgendwas Eckiges geschlagen und er wollte einfach nicht sterben. So lange bis ich ihn umgedreht habe und ein teifes Loch drin war und er hatte immer noch Anzeichen von Leben in sich (Augen und Mund haben sich noch einmal geöffnet) und dann war es aber vorbei und ich habe meine Bankkarte und den Bong wieder herausgeholt (sehr blutig alles) und versucht den Kopf zu verstecken. Da nahm der Kopf dann eine Gummiartige Form an und kam mir nicht mehr echt vor. Ich konnte ihn einrollen in Zewa einpacken und in einen Karton zwischen verschiedenen Sachen (nicht definierbar was) verstecken. Habe irgendwie nur gehofft, dass meine Mutter nichts davon mitbekommt, hat sie auch nicht.

Nochmal ein wenig Erklärung zur Ergänzung:
Meine Eltern sind getrennt, seid ich 14 bin, meine Mutter ist sehr Gefühlskalt im Gegensatz zu meinem Vater. Habe zu ihr zwar noch Kontakt, aber nur oberflächlich und mehr zu meinem Vater. Ich wohne alleine im Moment.
Meine Exfreundin konnte ihre Gefühle auch nicht wirklich ausdrücken, erst war der Grund für die Trennung, sie weiß nicht was sie will, ob Beziehung oder nicht. Dann habe ich in Gesprächen gefragt ob es noch Hoffnung gäbe, was sie verneint hat, was mich aber wiederrum darauf gebracht hat, dass es wohl doch ehr an mir liegen könnte, einfach, dass sie sich in mir etwas anderes vorgestellt hat.
Gestern kam es zu dem (ich denke mal letzten) Treffen an dem wir Klamotten ausgetauscht haben und ich musste ihr noch Geld wiedergeben, von nem Ikea-einkauf, von dem sie mir den Kassenbong gezeigt hat (Vermutlich da der Zusammenhang mit Geldkarte und Bong? Bei dem treffen hat sie sich dann doch nochmal dazu durchgerungen mir zu sagen, dass sie zwar nichts an mir gestört hat, ihr aber das gewisse etwas gefehlt hat.. Habe zwischendurch trotzdem immer noch Hoffnung, wenn auch nicht sehr oft, dass sie vielleicht doch noch merkt, was sie an mir hatte und sich darauf besinnt es doch nochmal zu versuchen.
Ich für meinen Teil habe und möchte auch keinen Kontakt mehr zu ihr, weil es mir dadurch um einiges schwerer fallen würde damit abzuschließen. Wenn es nach ihr ginge, würden wir es mit Freundschaft versuchen, was sie wohl auch direkt jetzt sofort könnte. Da musste ich sie enttäuschen, dass das für mich nicht möglich ist, weil mich das fertig machen würde.

So war jetzt ein wenig lang das ganze, aber ich denke, es ist besser je mehr man weiß, um jemandem etwas über seinen Traum sagen zu können.
Diese von mir beschriebenen Träume der letzten Nacht (den mit den Dämonen hatte ich vor drei Tagen schonmal - den Mord nicht) haben mir ein wenig Angst gemacht und mich würde sehr interessieren, was der ein oder andere dazu zu sagen hat hier.

Edit: möchte noch ergänzen: bin ein absolut gewaltfreier Mensch. also könnte nie jemandem was zu leide tun, geschweige denn jemanden ermorden. Habe mich noch nicht mal geprügelt, habe wohl mal nen schlag ins gesicht bekommen, das wars dann auch schon.. deshalb find ich den Traum mit dem Kopf schon ein wenig grueslig. denke auch mal es ist nur bildlich zu verstehen, aber trotzdem...
Wäre schön was von euch zu hören :)
Mazel
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Re: Dämonen und Mord - kann ich nicht zuordnen

Beitragvon Mazel » 28.04.2014, 20:05

Noch was zur Ergänzung was mir heute noch eingefallen ist:
Als der Kopf tot war, er eine gummiartige Substanz annahm und ich die Bankkarte und den Kassenzettel herausnahm war ja sein ganzer Mund (in dem sich die beiden Teile befanden) voll mit Blut. Dieses Blut kam mir ab dem Punkt als ich in den Mund griff vor wie Tomatensauce. Vorher war es richtiges Blut und nachdem er tot war, nur noch Tomatensauce.

Irgenwas muss der Traum wohl mit der Trennung von meiner Exfreundin zu tun haben, ich weiß aber nicht was er mir sagen will :?
Und: kann es sein, dass sich niemand so richtig rantraut da etwas rein zu deuten, oder bin ich gerade einfach nur zu ungeduldig? :D Sollte sich jemand den Traum durchgelesen haben und sich den Kopf zerbrechen, aber trotzdem keine Lösung finden wäre es nett auch das zu erfahren, weil ich warte schon ganz gespannt :oops: naja, vielleicht bin ich echt zu ungeduldig.. hehe
Mazel
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Re: Dämonen und Mord - kann ich nicht zuordnen

Beitragvon Trigital » 29.04.2014, 14:40

Hallo Mazel,

Ich glaube, daß du eine gute Entwicklung in deinem Leben gemacht hast. Man kann sowieso froh sein, wenn sich Menschen überhaupt entwicklen. Das heißt du lernst durch dein Leben dazu.
Ich glaube schon, daß das was Almuth über deine Mutter und dein Frauenbild richtig ist und was drann ist. Aber ich glaube, daß du dich eben weiter entwickelt hast. Schließlich hast du dir die Beziehung mit dieser Frau reiflich überlegt und bist eigentlich auch zum Ziel gekommen. Du hattest eine Zeit mit einer Frau an die du dich gerne zurück erinnerst. Sie kann also nicht so schecht für dich gewesen sein.
Ich finde du solltest diesen Lebenabschnitt als Erfahrungs und Entwicklungsquelle nutzen.

ich war sehr verliebt, sie aber anscheinend nicht in mich


Ich finde du solltest nicht alles glauben, was andere Menschen sagen. Ich glaube sie wußte selbst nicht, was sie wirklich empfindet. Ob sie dich nun geliebt hat, wie sie dich geliebt oder was auch immer. Ich glaube da mußt du dir selbst ein Bild machen und das ist auch das, was du dir vielleicht eher zu Herzen nehmen solltest. Wie stell ich mich an, daß es für mich gut ist, das kannst du anscheinend inzwischen. Aber wie stellst man sich an, daß es für sie auch gut ist?
Dazu muß man seinen Partner immer und immer wieder beobachten und sich in dessen Situation reinversetzen. Aber wahrscheinlich tust du das ganz von selbst.

Jetzt wo ich den Traum gelesen hab, da wird schon sehr deutlich, daß du ein sehr rücksichtsvoller Mensch bist.
Ich befand mich in dem Haus in dem ich aufgewachsen bin

Das würd ich so verstehen, daß dein Unterbewußtsein sich immernoch in deiner Vergangenheit befindet. In einer Familie ist jeder so wie er ist und übernimmt gleichzeitig eine Rolle im sozialen Gefüge. In diesem Traum wird deutlich, daß du dich manchmal immernoch in der Vergangenheit befindest. Ich find auch gut, daß es so ist. Denn du hast erlerntes nicht vergessen. Und schließlich ist es Teil deines Lebens. Allerdings sollte dir klar sein, daß es auch Vergangenheit ist und nicht das ist wonach sich dein Leben ausrichten sollte. Also nicht zu sehr. Und zur Zeit, wegen der Trennung, bestimmt es dich vielleicht zu sehr in deinem Inneren. Veilleicht wird dir so deine Situation mit deiner Ex klarer, wenn du deine Vergangenheit vielleicht etwas besser verstehst und es dann in der jetzigen Situation auszuklammern lernst. Nur der Betrachtung wegen.

hatte es mit dem Körper einer farbigen Person zu tun


Ich glaube, daß es sich um deine Ex handelt. Die Tatsache, daß sie dunkelhäutig ist in deinem Traum, spricht dafür, daß sie anders ist, wie deine Mutter, Vater und du. Jedenfalls würd ich das so sehen.
Ich glaube, daß du sie deshalb aus deinem Kopf verbannen möchtest, damit deine Mutter nichts mitbekommt. Du willst sozusagen unterbewußt, daß deine Mutter so bleibt, wie sie ist. Es soll nichts an sie ran getragen werden, was sie stören könnte, daß sie einfach so bleiben kann, wie sie ist. Denn solche Veränderungen können unangenehm sein oder verstörend oder so was. Aber es könnte auch sein, daß du deiner Mutter treu sein möchtest und dein Inneres nicht von einer fremden Frau "verschmutzt" werden soll. Es wäre vielleicht etwas so wie Verrat an deiner Mutter. Unterbewußt!
Leider verstehst du im Traum nicht, was der Kopf sagt. vielleicht habt ihr wirklich nicht zusammen gepasst. Aber vielleicht soll das einfach nur signalisieren, daß dein Unterbewußtsein nichts von dem versteht, was deine Ex dir vielleicht sagen wollte. Vielleicht hat sie das gemerkt und dann eben entschieden, daß du nicht der Richtige für sie bist. Denn so eine Beziehung bringt eben auch psychische Kommunikation mit sich. Und wenn man sich immer nur nach den erlernten Mustern verhält, dann kann es nur jemand Passendes sein, damit Kommunikation auf dieser Ebene statt findet. Und in einer Beziehung sucht man eben diese zwischenmenschliche, unterbewußte psychische Kommunikation.
Du gehst vielleicht in einer Beziehung zu viel von dir aus. Du solltest vielleicht versuchen die Sache aus ihrer Sicht zu betrachten. Das würde dann dein Leben nur erweitern und dich nicht unbedingt von deinen erlernten Mustern wegführen.
Wie gesagt, ich finde erlernte Muster wichtig. Sie machen dich zu dem wer du bist. Aber sie stehen auch häufig im Weg. Weil das Leben viel mehr ausmacht, wie die wenigen Dinge, die man erlernt hat. Deshalb solltest du zu mindest anfangen festzustellen, was so ein Muster bei dir sein könnte. Vermutlich kannst du was finden, wenn du untersuchst, wie du mit zwischenmenschlichen Konflikte umgehst. Jedenfalls hat mir das was gebracht.

lg
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Unwissenheit der Zustand vom restlichen Teil des Lebens.
Das Schöne daran gut geschlafen zu haben ist, daß der Tag gut war, bevor er angefangen hat.
Trigital
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Re: Dämonen und Mord - kann ich nicht zuordnen

Beitragvon Mazel » 29.04.2014, 21:55

Hallo ihr beiden!

Zunächst mal vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, den Traum und meine Situation durchzulesen und mir zu antworten!
Und ich muss sagen, bei den Deutungen von euch beiden ist was wahres dran.

zunächst zu Almuth:
Ich gebe dir teilweise Recht, aber einiges davon trifft nicht ganz zu. Die Erfahrungen mit meiner Mutter sind mir sehr wohl bewusst und ich habe mich damit sehr viel auseinander gesetzt. Habe auch versucht mehr an sie ranzukommen durch Gespräche nur leider kann ich mich mit ihr nicht auf einer Ebene unterhalten. Von ihrer Seite her gibts es als Antwort meist nur Oberflächlichkeit. Ich versuche sie nun halt so zu nehmen wie sie ist, sie ist nunmal meine Mutter und ich kann und will sie auch nicht ändern. Habe mich da früher drüber aufgeregt, aber gemerkt, dass das keinen Sinn hat und ich da mehr bei mir bleiben muss, was ich möchte.
Dass ich mir meine Exfreundin aber nach diesem Schema ausgesucht habe, wurde mir erst jetzt richtig bewusst. Ich habe es wohl auch schon vorher gemerkt, aber nicht wirklich wahr haben wollen. Wenn jemand mal was Gefühlvolles oder Tiefsinniges angesprochen hat, dann war ich das, für sie ging es meist nur ums Wetter und was so passiert ist den Tag über (jetzt mal extrem ausgedrückt). Da muss ich dann wohl ehricher zu mir selbst sein und vor allem konsequenter. Denke ich habe das auch so lange übersehen, weil ich mir eben so lange eine Beziehung gewünscht habe mit ihr (da haben sich dann auch einige Illusionen aufgebaut).
Dass es mir Grundsätzlich schwer fällt eine Beziehung einzugehen stimmt teilweise. Mache halt schnell dicht, oder lasse mich nicht drauf ein, wenn ich merke, dass da irgendwas gespielt ist, bzw. Oberflächlig. Nur bei ihr habe ich wohl sehr lange eine Illusion aufgebaut, die jetzt dank dieser Beziehung kaputt gemacht wurde. So hatte die Trennung auch etwas gutes.
Vitalität und Lebensfreude passt sehr gut zu ihr, denke das hat mich auch so angezogen. Wenn es um die Sexualität geht, kann ich mich nicht beschweren und sie sagte mir auch, dass ich das sehr gut mache, als ich einmal nachfragte ob sie da so zufrieden ist (da ich ja relativ unerfahren bin). Da kann ich auch behaupten, dass mir das viel Spaß gemacht hat und ihr auch so weit ich das beurteilen kann. Kann natürlich auch sein, DASS es für sie ein Grund war und sie es mir nicht sagen wollte. Da bin ich der Meinung könnte es sehr vieles sein, nur irgendwie nicht, dass was sie mir gesagt hat. Keine Ahnung wieso, aber da sagt mir mein Gefühl wird mir etwas vorgemacht und sie möchte nicht so wirklich mit der Wahrheit rausrücken, das habe ich ihr auch angesehen. Vielleicht um mich nicht zu verletzen.. wer weiß. Denke deshalb habe ich nicht verstanden, was der Kopf sagte.
Wie gesagt, mir ist das Muster, welches mir meine Mutter vorgelebt hat, bewusst. Ich war aber wohl in diesem Falle nicht ganz ehrlich zu mir selbst.
Und es stimmt, seit dem Traum komme ich schon wesentlich besser mit der Trennung zurecht.

Trigital:
"Ich finde du solltest diesen Lebenabschnitt als Erfahrungs und Entwicklungsquelle nutzen."
Genau das habe ich für mich jetzt auch festgestellt. Und wie du schon sagst, ich erinnere mich auch gerne zurück an die Zeit mit ihr und ja ich bin wirklich ein sehr rücksichtsvoller Mensch.
In meiner ersten Beziehung war ich sogar zu rücksichtsvoll, habe viel mehr darauf geachtet, was gut für sie wäre. Das wurde stark ausgenutzt und andere Dinge sind da dann auch noch geschehen. Bei der letzten habe ich schon versucht es auszugleichen, auch auf mich zu achten, aber auch gleichzeitig auf sie.
Du hast wohl auch Recht, dass ich manchmal ein wenig in der Vergangenheit lebe, d.h. ich denke sehr viel darüber nach, sollte es aber mehr Vergangenheit sein lassen. Habe sehr viel daraus gelernt, manche Dinge sollte man dann aber auch irgendwann einfach Ruhen lassen.
"Und in einer Beziehung sucht man eben diese zwischenmenschliche, unterbewußte psychische Kommunikation." Die habe ich oft gesucht, sie konnte damit aber nichts anfangen glaub ich, oder empfand es als komisch, oder es hat ihr sogar Angst gemacht. Letzteres ist denk ich der Fall. Jetzt wo ich es schreibe und eure Ansätze lese wird mir da so einiges Bewusst, da möchte ich aber hier öffentlich nicht näher drauf eingehen. Wenn es jemanden interessiert, kann ich per PN erklären wieso ich denke, dass sie da eher Angst vor hatte und mit mir deswegen nicht so zurecht kam.
"Du solltest vielleicht versuchen die Sache aus ihrer Sicht zu betrachten." Genau das habe ich gemacht. Und das gefiel ihr gar nicht...

Mir wird auch gerade bewusst, dass sie auch ein Kind von getrennten Eltern ist. Wer weiß was da noch so alles in ihrem Leben passiert ist.

Danke euch beiden nochmal recht herzlich! :) Es hat mich sehr zum Nachdenken angeregt und ich denke das wird auch noch ein wenig so weitergehen :D so bin ich halt.
Ich werde die Tage nochmal einen anderen Traum posten, der aber nun schon ca ein Jahr alt ist. Beim durchsehen meines Traumtagebuches ist mir aufgefallen, dass ich schon einmal einen Traum mit einer Art Damönengesicht hatte, der mir Angst gemacht hat. Habe die ganze Zeit überlegt und mich gefragt "Warte mal... da war doch was" anstatt mal direkt ins Tagebuch reinzuschauen :oops: Den habe ich auch nur teilweise Verstanden, der ist aber um einiges Bildreicher und länger. Das kommt die Tage mal.
Wünsche euch beiden noch einen schönen Abend! Und allen anderen hier natürlich auch :)
Mazel
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