Hallo an alle,
mit Interesse habe ich im thread "nehmen und schweigen" gelesen, wie konsquente Trumdeutung wirklich das Leben verändern kann. also, hier ein eher allgemeine Frage, denn es ist so, dass ich gerade in letzter Zeit, immer wieder intensive Traumfetzen hab, aber eben nur Fetzen. D.h. ich wach auf, und die Situationen im Traum sind verworren, oder unklar, z.B. irgendwas mit "Lateinvokabeln" ablegen, und dann hab ich bestimmte Handgriffe in Erinnerung und das Bild von Zweigen oder so, und weiß, dass es um diese "Lateinvokabeln" ging, aber es ist irgendwie ist es nicht genug, um das überhaupt richtig als "Traum" zu greifen. Oder irgendwas in ner Umkleidekabine und irgendwas mit alle zum Schlafen (und Sterben) bringen, und mich auch, aber dann doch irgendwie aufstehen und rumlaufen usw. und dann weiß ich nichtmal, wie ich so einen Traum "erzählen" kann, weil ich das Gefühl habe, ich würde mich dann entscheiden, um das ganze für meinem Verstand "fassbar" zu machen, um etwas zu erstellen, was sich von mir oder anderen deuten ließe, und das würde den Traum wahrscheinlich verfälschen.
Also, wie geht ihr da vor? Wenn der Traum aus unlogischen, oder widersprüchlichen Fetzen in Erinnerung ist. Soll ich anfangen, was aufzuschreiben? Was, wenn ich dann das Geträumte in die mir verständlichen Muster meines Verstandes "hinein-erinner" und es dadurch verfälsche?
Bislang, hab ich diese Fetzen dann fallen lassen. Das würde mich interessieren, wie erfahrene Deuter das bei sich selber machen.
Danke,
dcb