Tote zum Leben erwecken / Jesus

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Moderator: Mirakulix

Tote zum Leben erwecken / Jesus

Beitragvon Manu26 » 16.08.2010, 09:17

Hallo,

hatte vorletzte Nacht wieder einen Traum, den ich unbedingt gedeutet haben will :D

Also, das was ich noch weiß: Ich stehe mit einer Gruppe auf irgendeiner Treppe (Gruppe ist mir unbekannt). Zwei Hunde befinden sich auch in diesem Stiegenhaus bzw. auf der Treppe. Ein Mann (ebenfalls unbekannt) saß entweder in einem Sessel oder auf der Treppe, das weiß ich nicht mehr. Neben ihm saß ein Schäferhund und ich stand auf der Treppe als mich der andere Hund hinten an der Jacke anknabberte. Plötzlich wollte dieser Hund auf den Mann springen und beißen als der Schäferhund dazwischen sprang und ihn an der Kehle beisste und der Hund tot umfiel.

Szenenwechsel:

Ich war bei meiner Großmutter im Haus und in der Wand war ein kleinerer Kasten integriert. In meinem Traum gab es eine Frau, die Tote zum Leben erwecken konnte. Ich wollte das auch mit dem Hund probieren. Von dem Hund gab es eine Art Modell aus Holz. Also die Gliedmaßen usw. waren frei beweglich und sah eigentlich gar nicht wieder Hund aus. In diesem Kasten gab es ein sehr kleines Türchen, in dem man dieses Modell reinstellte. Weiteres gab es noch ein weiteres Türchen, das man aufmachte und vor der offenen Tür stellte so etwas wie eine Box davor, um irgendwie die Seele nicht entkommen zu lassen oder so ähnlich. Auf jeden Fall fing ich zu beten an und während dieses Traumes fand ich zum Glauben und Jesus erschien mir. Es war alles sehr hell und ich war, glaube ich, sogar sehr gerührt. Ich hatte Angst, wenn dieser Hund wieder zum Leben erweckt wird, dass das so wie bei Friedhof der Kuscheltiere ist. Ich hatte es geschafft und er lebte.

edit: in dem Traum habe ich irgendwie meinen Glauben gefunden, da mir Jesus erschienen ist.

Szenenwechsel:

Wie gesagt lebte der Hund, war jedoch nun eine Schildkröte, die ich im Arm hielt und herumgetragen habe. Diese Schildkröte lutschte bzw. saugte auch die ganze Zeit an meinem Daumen. Anscheinend hatte sie Angst oder so.

So das wars.

Zu mir: Bin 26 Jahre alt, glücklich in einer Beziehung, habe auch einige Freunde. Stehe also sozial nicht außen vor. Ich arbeite auch und bin auch glücklich in meiner Arbeit. Nebenbei mache ich auch noch eine Fotoausbildung. Religiös bin ich schon sehr lange nicht mehr, bin auch aus der Kirche ausgetreten, denke zwar in letzter Zeit drüber nach, wie es zu Jesuszeiten war aber bin an dem Menschen selbst interessiert und nicht an dem religiösen.

Falls jemand was dazu weiß, ich freue mich auf Deutungen!

lg
manu
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Beitragvon Manu26 » 16.08.2010, 21:29

Weiß keiner Rat? :(
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Beitragvon Manu26 » 18.08.2010, 08:31

sorry wenn ich nochmal nachhake aber der Traum ist mir sehr wichtig und wenn sich jemand nur kurz Zeit nehmen könnte, wäre ich ihm/ihr sehr verbunden!

lg
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was ist das nur? Hunde über Hunde, wohin ich schaue...

Beitragvon Picadora » 19.08.2010, 16:14

Hallo Manu,

ich verstehe dein Bedürfnis eine schnelle Antwort haben zu wollen. Allerdings ist das Verhältnis von Träumern und Traum-Interpreten hier recht ungleich verteilt, sodass es meist etwas dauert :wink:

Ich habe mir gerade deinen Traum mal durchgelesen und habe das Gefühl, dass er sich stark mit einem Ereignis des vorangegangenen Tages beschäftigt. Insofern wäre wirklich alles von Vorteil, was Du mir dazu berichten kannst.

Dann werde ich dir gerne mehr dazu sagen.

Ansonsten verweise ich schon mal auf einige andere aktuelle Träume zur Zeit, bei denen es auch um Hunde (Welpen u.a.) geht. Vielleicht liest du da schon mal rein, das könnte evtl. auch schon einige Aufschlüsse geben.

lg Picadora
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Beitragvon Manu26 » 20.08.2010, 10:44

hm, recht viel weiß ich leider nicht mehr. also das müsste freitag auf samstag gewesen sein, glaube ich. Also Freitag....Freitag habe ich ganz normal bis mittags gearbeitet und bin dann nach Hause. Ein bisschen Wohnung aufgeräumt und am Abend sind wir glaub ich mit Freunden etwas trinken gegangen. Später am Abend haben, ich glaube es war am Freitag, haben wir uns den Film "Muttertag" angesehen. Das ist ein österreichischer Film mit sehr schwarzen Humor, sowie alle österreichischen Filme. Und dann mal ins Bett. Am Samstag hatten wir eine Geburtstagsfeier, also auch nichts besonderes.

Hm.....das müsste es in etwa sein.

lg
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Beitragvon Picadora » 20.08.2010, 16:01

Hallo Manu,

danke erstmal für die Infos zum Tagesgeschehen. Möglicherweise war der Film ein Mitauslöser. Keine Ahnung.
Dein Traum ist nicht gerade 'leicht' zu erschließen, aber ich versuche es jetzt einfach mal. Es wird recht ausführlich - sorry, aber manches lässt sich nicht in zwei Sätze packen. Bedenke, es ist meine Leseart ! Schau halt einfach mal, ob du damit was anfangen kannst.

So wie es klingt in deinem kurzen Umriss deiner Lebenssituation, scheint bei dir ja alles in Ordnung zu sein. Dennoch sind Träume Reaktionen auf (unbewußte) innere Konflikte. Und so klingt auch dein Traum auf mich.

Die Situation im Treppenhaus am Anfang deines Traums deutet irgendwie auf eine 'Übergangs-Situation' hin. Das Treppenhaus ist ja so eine Art Zwischenbereich, wo man hoch oder runter geht, sich aber in aller Regel nicht länger häuslich niederlässt.
Evtl. stehst Du gerade irgendwie 'dazwischen' oder befindest dich beruflich oder privat in einer Situation, wo es um eine Entscheidung geht, wie Dein Leben weiter gehen soll/kann/wird ?
Vielleicht geht es hier im weitesten Sinne um das 'Erwachsen' werden.

Bitte nicht falsch verstehen! Den Mann, der da auf der Treppe sitzt, deute ich als einen deiner inneren Persönlichkeitsanteile. Er ist dir noch unbekannt, also könnte er für dein Dir noch unbekanntes Erwachsenes Ich stehen (Du als reifer Mann, Familienvater, all sowas), auf das Du da triffst (oder auf das du dich gerade zubewegst).
Geht es bei Dir evtl. gerade um die Frage der Familiengründung ???

Die Hunde würde ich als Instinkte, instinkthafte Kräfte deuten. Innere Freunde, aber auch Ausdruck der Kraft (Potenz). Der (kleinere ?) Hund bei dir und der Schäferhund neben dem Mann, sind dann evtl. ein Ausdruck des (instinktiven/unbewußten) 'Kampfes' zwischen deinem gegenwärtigen Ich, und deinem zukünftigen erwachsenen Ich.
Schau nochmal, wie sich die Hunde verhalten und wer 'gewinnt'.

Vielleicht fühlst Du dich auch gegenwärtig (unbewußt) etwas bedroht von Forderungen von außen, die Dir womöglich zuviel Verantwortung abverlangen oder mehr, als Du dir momentan zutraust oder mehr als du dich gewachsen fühlst. Es klingt so, als solltest Du anfangen darüber zu sprechen (so deute ich den Kehlen-Biss).

Zu dem bislang gesagten passt der mittlere Teil, in dem Du versuchst, den Hund wieder zum Leben zu erwecken. Also im weitesten Sinne, würde ich das so verstehen, dass du versuchst damit innere Kräfte zu aktivieren, die dir helfen können, mit der gegenwärtigen Situation umzugehen.
Vielleicht will dir dein Traum hier, auf verschiedene Weise, aufzeigen, was dir helfen kann:
z.B. die Großmutter/Frau (deine weiblichen Anteile - auch die Gefühle) - da könntest du auch mal schauen, ob und wenn ja wie du deine Großmutter erlebst/erlebt hast.
z.B. ein Modell machen, d.h. eine Skizze entwerfen vielleicht, bei der man erstmal überlegt wie ist eine Veränderung praktisch umsetzbar; oder einfach mal einen 'Probelauf'/Probierphase einlegen (ets.)
z.B. beten = im Sinne von 'bitten, dann wird dir geholfen' - das würde ich mit dem oben genannten 'sprechen darüber' in Bezug bringen. Das kann das 'sprechen' in dir selber - mit dir, die Auseinandersetzung bedeuten, oder aber auch das Sprechen mit jemandem, deiner Partnerin z.B.

Danach wird es 'Licht' in deinem Traum und der Hund ist wiederbelebt - was sehr positiv klingt, denn für mich heißt das, dass die Situation bewältigt werden kann, aus deiner inneren Kraft. Auch wenn Du offensichtlich ein wenig Angst davor zu haben scheinst, dass sich danach dein Wesen verändern könnte (der Bezug zu Friedhof der Kuscheltiere).

In der Tat 'verändert' sich ja auch der Hund. Nämlich in eine Schildkröte, die du dann mit dir herumträgst, und die an deinem Daumen lutscht.
Evtl. ist sie ein Hinweis darauf, dass du dir Zeit lassen kannst/sollst, oder dass diese gesamte Veränderung die der Traum anklingen lässt, Zeit BRAUCHT. Denn im Gegensatz zum Hund, ist die Schildkröte ja sehr viel langsamer.
Das Daumen lutschen erinnert mich einerseits ein wenig an 'kindliche Verhaltensweisen' - vielleicht ein Hinweis, dass du dir Gedanken machen sollst, ob du gerade in solche zurückfällst (also nicht erwachsen werden willst ?)
Andererseits empfinde ich es als gutes Zeichen, dass sie sich nicht in ihren Panzer zurückzieht (was Schildkröten ja tun, wenn sie Angst haben oder bedroht werden) - das könnte dann nochmal der Hinweis sein, dass du dich nicht zurückziehen sollst, sondern dich damit auseinander setzt, was da gerade in Dir, in deinem Leben passiert.

damit Ende ich mal,
hoffe ich konnte dir weiterhelfen

lg Pica
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