Hallo Simse,
ja, es ist schmerzhaft, wenn ein geliebte Menschen gehen müssen. Es kann einen nachgerade orientierungslos machen, so als wäre man in einer fremden Stadt. Ist es eine Großstadt?
Der Bahnhof steht für Bewegung im Leben. Du findest ihn nicht; ist Dein Leben "zum Stillstand gekommen"? Bist Du in einer depressiven Phase (was nach dem Tod von gleich zwei lieben Menschen mehr als verständlich ist)?
Die Leute, die Du fragst, finden den Weg auch nicht, sie können Dir nicht raten, wie es weitergehen soll. Du landest in einem leeren Wohnviertel; leblos, da ist niemand den Du kennst (es erscheint Dir vielleicht so, als wären alle Menschen, die Dir angehören, weg?) Dabei soll ein Wohnviertel doch Geborgenheit geben, voll sein mit Kindern, mit Familien, mit Menschen, die sich lieben.
Manchmal landest Du in einer Sackgasse(?), eng, bedrohlich(?). Nicht überschaubar. Das heitere, für das Gassen eigentlich stehen, fehlt. Hier geht es nicht weiter.
Der Bauernhof gefällt mir von den Optionen am besten, steht er doch dafür, dass man sein Leben selbst in die Hand nimmt. Und das denke ich will Dir der Traum auch sagen - es ist an der Zeit, Dein Leben selber in die Hand zu nehmen. Vielleicht andere Leute um Rat fragen als bisher, am besten in Dich selber reinhorchen. Was könnte Dir helfen, Dich wieder in Bewegung zu versetzen, den Bahnhof zu finden? Die Anwort liegt irgendwo in Dir
