Verlauf mich im Traum

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Moderator: Mirakulix

Verlauf mich im Traum

Beitragvon simse » 15.02.2010, 10:42

Hallo zusammen,
ich bräuchte dringend eine Meinung zu meinem Traum. Seit ca. 2 Jahren träume ich immer wieder, dass ich in einer fremden Stadt bin und ich mich nicht zurechtfinde. Leute die ich nach dem Weg zum Bahnhof frage, schicken mich irgendwo hin. Mal bin ich auf einem Bauernhof, dann wieder in einem Wohnviertel, wo niemand mehr ist oder ich lande in einer Gasse die immer enger wird. Dann wache ich völlig fertig auf.
Ich muss dazu sagen, dass vor 6 Jahren mein Mann an plötzlichem Herztod und meine Tochter nach langer Krankheit verstorben sind.
Bitte helft mir. Vielen Dank. Simse
simse
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Beitragvon catwomen » 15.02.2010, 12:02

Hallo simse

Du hast eine harte Zeit hinter dir und ich kann mir vorstellen, wie dir zumute sein muss.
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Natürlich gehen deine Träume auf deine Situation, die du verändern solltest ein.

Überlege, wie trittst du den Menschen in deinem Umfeld entgegen, evt. etwas engstirnig und wertend?
Vielleicht, weil sie dir deinen Schmerz nicht so nachfühlen können?
Sind sie wieder zur „Tagesordnung“ übergegangen, was du nicht kannst?

Es geht darum, dich auf eine neue Weise, mit neuen Gedanken mit den Menschen zu befassen, zu verstehen, dass sie anders empfinden als du.

Raffe dich auf, dich wieder in angemessener Weise in das Leben zu integrieren, auch wenn es dir Anfangs noch schwer erscheint.
Das Leben besteht aus Geben und Nehmen, dem sollst du dich wieder stellen.

Ich wünsche dir, dass es dir gelingt.
Liebe Grüße und alles Gute
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Beitragvon wellenreiterin » 15.02.2010, 12:08

Hallo Simse,

ja, es ist schmerzhaft, wenn ein geliebte Menschen gehen müssen. Es kann einen nachgerade orientierungslos machen, so als wäre man in einer fremden Stadt. Ist es eine Großstadt?

Der Bahnhof steht für Bewegung im Leben. Du findest ihn nicht; ist Dein Leben "zum Stillstand gekommen"? Bist Du in einer depressiven Phase (was nach dem Tod von gleich zwei lieben Menschen mehr als verständlich ist)?

Die Leute, die Du fragst, finden den Weg auch nicht, sie können Dir nicht raten, wie es weitergehen soll. Du landest in einem leeren Wohnviertel; leblos, da ist niemand den Du kennst (es erscheint Dir vielleicht so, als wären alle Menschen, die Dir angehören, weg?) Dabei soll ein Wohnviertel doch Geborgenheit geben, voll sein mit Kindern, mit Familien, mit Menschen, die sich lieben.

Manchmal landest Du in einer Sackgasse(?), eng, bedrohlich(?). Nicht überschaubar. Das heitere, für das Gassen eigentlich stehen, fehlt. Hier geht es nicht weiter.

Der Bauernhof gefällt mir von den Optionen am besten, steht er doch dafür, dass man sein Leben selbst in die Hand nimmt. Und das denke ich will Dir der Traum auch sagen - es ist an der Zeit, Dein Leben selber in die Hand zu nehmen. Vielleicht andere Leute um Rat fragen als bisher, am besten in Dich selber reinhorchen. Was könnte Dir helfen, Dich wieder in Bewegung zu versetzen, den Bahnhof zu finden? Die Anwort liegt irgendwo in Dir :)
ciao, wellenreiterin

Äußerungen zu Träumen sind reine Assoziationen von mir. Sie sind nur als eine zusätzliche Sichtweise zu verstehen. Jeder ist selber dafür verantwortlich, was er davon annimmt und was nicht.
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