Re: Farbige Träume
Verfasst: 05.03.2015, 05:33
Ghost, was verstehst Du bezüglich Träumen unter Objekt-Ebene?
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Uww... mir ist garnicht bewusst das ich diese Tatsache bisher so gut versteckt hab. Ich lache sehr gerne. Auch über mich selbstHast ja Humor![]()
Gerne in einem anderen Thread speziell für solche Dinge oder auch per PM. Ansonsten fürchte ich würde dieser Thread hier völlig entgleisen wenn wir alle unsere jeweiligen Erfahrungen hier hineinschreibenWenn du magst hast du mir ein Beispiel hierfür?Ich musste mein Paradigma auf Grund eigener Erfahrungen von A auf B ändern.
[...] Zur Produktion der Bilder nochmal eine (Nach-)Frage:
Wie funktioniert aus deinem Blickwinkel das reale Sehen mit den Augen? Also am Beispiel deines Paradigma B wenn ich das richtig verstanden habe...Geist - Materie...
Weil wir überzeugt sind das wir diese Sinne haben und zwar auf genau die Art und Weise wie sich diese Sinne schliesslich auch *manifestieren*. Es handelt sich um Entsprechungen.warum sieht, hört, schmeckt, tastet der Mensch?
Es gibt kein "inneres Auge". Es gibt keine Physis in dem Sinne das es so etwas brauchen würde. Es gibt nur "Bewusstsein" und das was es hervorbringt.Warum können wir mit den "inneren Augen sehen"?
Nun ich glaube, die Dinge treten in Existenz sobald man sie bewusst beobachtet nicht vorher. Ein bisschen ist es wie mit einem Rollenspiel: Es wäre etwa sehr, sehr aufwändig bei dem Realitätsrahmen eines Rollenspieles alle Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten von vorne herein aufs genausete zu planen, aufzuzeichnen und aufzubauen.Soweit ich deine Blickrichtung und Standpunkt richtig verstehe, weil der Geist oder die Emotion das so entscheidet?
Der Sehvorgang als solcher ist eine Entsprechung auf unsere Vorstellungskraft von möglichen Sinnen. Und zwar eine Entsprechung die sich mit den hiesigen Regeln der Physik in übereinstimmung bringen lässt. Etwa das messen von reflektierten Photonen auf unserer Netzhaut (sehen) entspricht einer Vorstellung von einem Sinn mit dem wir diese Weltbühne hier betreten haben. Und entsprechend ist es auch mit unseren anderen Sinnen und zwar allen, selbst den siebten und achten Sinnen (und was da noch so kreucht und fleucht)Also ich meine den Sehrvorgang als solchen, nicht unbedingt was wir sehen...das könnte ich noch halbwegs nachvollziehen
Was ist in deinen Augen die Beziehungsebene? Die gibt's nämlich auch nochBei der Objektebene geht man im allgemeinen davon aus, dass im Traum auftauchende Personen aus dem realen Lebensumfeld der Träumerin oder des Träumers zuzuordnen sind. Sinn dieser Aufnahme der Personen in den Traumhandlungen ist oft eine erforderliche Korrektur unserer bisherigen Bewertung dieser Person. Vielleicht sind wir gegenüber einem freundlichen Kollegen oder Mitmenschen viel zu gutgläubig begegnet, vielleicht haben wir aber auch viel zu ablehnend gegenüber einer aufgeschlossenen Persönlichkeit gehandelt und entschieden. Alles will dann im Traumgeschehen geklärt werden, schreit nach Korrektur des eigenen Verhaltens und der eigenen Wertung.
So ganz kann ich dir nicht folgen, weil ich Vermischungen für mich wahrnehme. Wenn ich jetzt bei deiner Sichtweise bleibe, dann kommt in mir die Frage auf:Ghost hat geschrieben:Hi (gelöschter User),
gegen deinen Einwand der Beziehungsebene ist absolut nichts einzuwenden. Auch diese Spielart der gedanklichen Betrachtung von Träumen kann sich den Kernaussagen von Träumen bestimmt gut nähern. Nun gibt es aber, wie ich schon einmal erwähnte, Träume, die über telepathische Quellen in eine Traumhandlung vom Unterbewußtsein zugelassen werden. Was meine ich damit konkret???
Auch in diesen Forum sind mir Träume begegnet, da bekam die Träumerin schon vor der geplanten ersten realen Begegnung mit einer Internetbekanntschaft mehr als deutliche Hinweise auf den wahren Gefühls- und sozialen Standort der neuen Herzflamme. Mir sind Träume begegnet, die Therapiepatienten darauf aufmerksam machten, das ihr eigener Therapeut keinerlei wirkliches Interesse mehr am geeinsamen Fortschritt der Therapie haben oder dass die gesamte Therapie destabilisierend ist. Träume, die vor spirituellen Persönlichkeiten warnten usw.
All diese Trauminhalte sind auch über die Objekt- oder Beziehungsebene oft nicht wirklich erklärend, warum ein Mensch uns belügt, betrügen möchte, warum eine menschliche Begegnung vielleicht langfristig zu einer Unterwerfung führen oder hemmend wird. Auch die Subjektebene wird diese Problematik des anderen nicht erhellen. Die wichtigste Botschaft für die träumende Person scheint in diesen Träumen nur die jeweilige Absicht der Personen zu sein, das Handeln, nicht die Frage, warum der andere so handelt. Der bissige Hund, er kann für den eigenen Wesensteil stehen, er kann aber auch für die Persönlichkeit eines anderen Menschen stehen. Genau wie die Schlange, die Robbe, das Pferd usw.
Viel spannender ist es sich der Frage zuzuwenden, welche Möglichkeiten unser Unterbewußtsein hat. In der Telepathie gilt, dass Menschen, die sich verbunden fühlen, auch telepathisch kommunizieren können. Ihre sozialen Standorte sind auch in ihren Träumen sichtbar. Das Unterbewußtsein scheint dann einen Empfangskanal bereit zu stellen, zu öffnen. Es scheint aber auch einen Kanal zu öffnen, wenn andere Menschen planen, uns zu schaden. Diese Entscheidung unseres Unterbebewußtseins, welche Kanäle freigeschaltet werden in unseren Träumen, welche Botschaften durchgelassen werden, diese können wir nicht beeinflussen.
Herzlichst
Ghost
Im Vorpost schrieb ich, dass es (für mich) unterschiedliche Blickwinkel und Herangehensweisen an Traumdeutung gibt. Je nach Focus und auch Verständnis des Deuters zu und auf Träume und die sich darum rankenden Themengebiete entsteht eine andere Deutungsaussage. In diesem Thread "wimmelt" es nahezu von "Themen", die sich um die Traumdeutung herum angliedernAll diese Trauminhalte sind auch über die Objekt- oder Beziehungsebene oft nicht wirklich erklärend, warum ein Mensch uns belügt, betrügen möchte, warum eine menschliche Begegnung vielleicht langfristig zu einer Unterwerfung führen oder hemmend wird. Auch die Subjektebene wird diese Problematik des anderen nicht erhellen. Die wichtigste Botschaft für die träumende Person scheint in diesen Träumen nur die jeweilige Absicht der Personen zu sein, das Handeln, nicht die Frage, warum der andere so handelt. Der bissige Hund, er kann für den eigenen Wesensteil stehen, er kann aber auch für die Persönlichkeit eines anderen Menschen stehen. Genau wie die Schlange, die Robbe, das Pferd usw.
Das hier wird dir auch keine Traumdeutung wirklich entschlüsseln können, weil das kann dir letztlich nur der Mensch beantworten, der das Lügen nötig hat - manche wissen noch nicht mal selber, warum sie lügen. Er könnte allenfalls subjektstufig fragen: Warum lasse ich zu, dass man mich belügt? Oder: Woher kenne ich das Muster - das wäre dann rein auf der Subjektebene und nicht mehr Inhalt der Objektebene.Auf der von dir angeführten Objektebene könnte sich dann der Träumer fragen: Wie ist denn meine Beziehung zu A? Aber das hilft ihm beim "Warum lügt A" nicht weiter, da muss man A fragen oder falls A vom Lügen träumt hier subjektstufig herangehen.warum ein Mensch uns belügt, betrügen möchte,
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Viel spannender ist es sich der Frage zuzuwenden, welche Möglichkeiten unser Unterbewußtsein hat. In der Telepathie gilt, dass Menschen, die sich verbunden fühlen, auch telepathisch kommunizieren können.Woher kommen denn deiner Meinung nach die Handlungen, die sich im äußeren Verhalten zeigen? Nach meinem Verständnis kommen sie vornehmlich aus dem Inneren. Somit "kritisieren" , um in deinem Woartlaut zu bleiben, die Träume aus meiner Sicht das Innere, was sich im Äußeren durch unser Handeln lediglich aus-drückt. Für mich ist deine Erklärung leider nicht ganz logisch. Oder zielst du auf "intrinsich und extrinisch" motiviert ab - das ist aber wieder noch ein anderes FassWie empfinden wir, wenn wir auf Träume stoßen, die fast permanent unser äußeres Verhalten kritisieren.
Hi Ghost,Ghost hat geschrieben:Hi (gelöschter User),
um einmal ein praktisches Beispiel gemeinsam zu beleuchten: Deine Deutung zur Walnuß als Geschenk Gottes. Von der Subjektebene her ein schulterklopfender Traum mit totalem inneren Reichtum der träumenden Person, so verstand ich deine Deutung einmal sehr vereinfacht ausgedrückt ( natürlich weiß ich, dass das Einfache oft dich am Falschen liegt ).
Von der Objektebene her jedoch entweder ein Vorwurf an die Träumerin oder an den Träumer, vielleicht die Bedeutung eines realen Mannes völlig unterschätzt zu haben ODER als Warnung, ein realer Mann will sich wieder wichtig machen.
Wir sehen, auf der einen Seite Zustimmung, auf der anderen Seite Kritik. Natürlich schmeichelt deine Deutung aus der Subjektebene und sie erfrischt auch beim Lesen, macht Mut, baut einen Menschen auf, ist äußerst liebevoll von dir gezeichnet worden, bestätigt Hoffnungen und macht neugierig auf weitere Träume. Eine liebevolle Deutung, die jedem Träumer noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Wir beide werden niemals klären können, welche Variante die richtige ist, das kann nur die Träumerin oder der Träumer.
Herzlichst
Ghost
So unwissenschaftlich wie sie scheinen sind diese Aussagen ja nicht einmalIch bin begeistert. Soviel unwissenschaftliche Weltanschauung hätte ich gar nicht erst gewagt, hier anzubringen…
Ja, liebe Dichterseele, bei den Analytikern ist das tatsächlich so. Die haben DAS Modell...bei den Tiefenpsychologen ist es in der Form nicht präsent. Die "unterscheiden" schon bzw. ziehen hier die Parallele zu "realen" Personen aus dem direkten Umfeld der Träumenden Person. Wir "interagieren" ja und da spielt diese Beziehungsebene schon auch eine Bedeutung...aber wie gesagt vom Analytikeransatz aus betrachtet scho...wobei heute auch nicht mehr alle Träume - so wie bei Freud - eine sexuelle Komponente haben...da ist der Bereich auch längst herausgewachsenUnd (gelöschter User), Psychoanalytiker bezeichnen Bezugspersonen etwas respektlos als "Objekte der Begierde" (welcher B. auch immer).
Insofern braucht man keinen Unterschied zu machen zwischen Beziehungsebene und Objektebene. Durch das Objekt entsteht die Beziehungsebene.
Welcome Kolleginin den Geisteswissenschaften nicht weiterkommt.
Sagt Dir Prof. Gerald Hüther etwas? Der traut sich was...alle Achtung! Der ist durchaus revolutionär und bringt die "Harten" völlig aus dem Konzept. Wenn es dich interessiert, ich könnte dir nen Link zu einem sehr interessanten Vortrag von ihm schicken. Er "greift" da durchaus die Mediziner und die Wissenschaftler an, die der Meinung sind, dass sie "heilen" könnten. Die Zusammenhänge, die er aufstellt schon sehr revolutionär, wenn man bedenkt, dass er Neurobiologe und Hirnforscher istIm Moment bestätigen ja schon die Neurowissenschaftler, dass Denkvorgänge vielzu komplex sind, um in plumpe Versuchsreihen zu passen.
Trotzdem ist die eingefahrene Wissenschafts-Elite blind und taub für neue Ideen.
Das war eigentlich mein "Zugang" zu dem was man Spiritualität nennt. Man kann sich kaum vorstellen wie verkopft und rationell ich in früheren Jahren war. Aber als ich mal mit diesem Experiment in Kontakt kam wurde mir sehr, sehr vieles klar. Und es ist mir (damals wie heute) nicht verständlich wie es das wissenschaftliche "Establishment" die GLASKLARE Implikation aus diesem Experiment ignoriert. Nicht übersieht, nicht wegdiskutiert sondern schlicht und ergreifend ignoriert. Bestenfalls zerreden sie die Beobachtung so lange bis die ganze Angelegenheit sich in nichts auflöst... aber dennoch nicht erklärt wird.Ein weiteres Beispiel wäre das Doppelspaltexperiment.
Aus meiner Sicht ist es wohl so das die Theorien entweder: So koimpliziert werden das niemand sie mehr verstehen kann um auf diese Weise die Ursprüngliche Implikation von Heisenberg zu verdecken (aktuelle Forschung in diesem Bereich)Grundlagenforschung dazu gibt es aber.
Es werden internationale wissenschaftliche Konferenzen abgehalten, die zum Beispiel unter dem Titel stehen: »Quantentheorie ohne Beobachter«. Hier schwören sich die Wissenschaftler regelrecht darauf ein, zu forschen was das Zeug hält, um das materielle Weltbild, das bis zur Ära Einstein hundertprozentig gültig war, als das einzig richtige zu erhalten.
Dunkle "Materie" muss es sein weil es hier um ein Dogma geht. Wenn diese unbekannte, nicht messbare, nicht interagierende nicht-substanz keine "Materie" wäre dann..Auch im Makrokosmos widersprechen die wissenschaftlichen Erkenntnisse dem wissenschaftlichen Weltbild.
Man hat herausgefunden, dass die sichtbare Materie in einem sich ständig ausdehnenden Universum längst nicht genug Gravitationskraft hat, um der Fliehkraft der Materie entgegen zu wirken - das heißt, unser Weltall müsste eigentlich auseinander fliegen. Es könnte mangels Masse nicht in der bekannten Form bestehen.
Daraus ergibt sich logischerweise, dass es etwas geben muss, was die Sterne und Galaxien zusammenhält: Die Wissenschaftler nennen es Dunkle Materie. Dunkel deshalb, weil es nicht sicht- und wahrnehmbar ist. Materie deshalb, weil es ja überhaupt nur Materie sein kann und nicht etwa eine geistige Kraft. Man berechnete, dass es bis zu 20-mal mehr (!) dunkle als sichtbare Materie geben müsse.
...würde genau das passieren. Ihr über Jahrhunderte so pfeglich herangezüchtetes Weltbild wäre "vernichtet". Und es gibt ja auch genügend Sachen vor denen man durchaus Angst haben könnte. Wenn man sich mal anschaut was so alles im Namen von Religion und Spiritualität angestellt wurde bevor Newton das Weltbild beherrschte... also solche Zustände möchte ich bei Leibe nicht mehr haben. Aber muss man das Weltbild der Objektiven Realität überhaupt "vernichten"?Man hat diese »Materie« erforscht und herausgefunden, dass sie überall ist und die sichtbare Materie, die Atomkerne, durchdringt ohne sie zu verändern und ohne Spuren zu hinterlassen.
Weiter hat man herausgefunden, dass sich unser Universum nicht, wie es nach der Urknalltheorie logisch wäre, erst ausdehnt und dann wieder zusammenzieht. Tatsächlich dehnt es sich immer schneller immer weiter aus, bis in alle Ewigkeit sozusagen. Das widerspricht sämtlichen bekannten Naturgesetzen. Erklärt wird dieses Phänomen mit der Existenz von Dunkler Energie. Man versteht darunter so etwas wie ein elektrisches oder magnetisches Feld, das flächendeckend als Antigravitationskraft wirkt.
Die Wissenschaftler arbeiten weltweit mit Hochdruck an diesem Problem, denn – ihr Originalton „Es geht ums Ganze!“
Wenn es nicht gelingt, diese dunkle Materie als eine neue Art von Elementarteilchen zu beweisen, müssen die Wissenschaftler die Gesetze der Gravitation grundlegend ändern. Die Konsequenz wäre ihren eigenen Worten nach, dass das materielle, physikalische Weltbild nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Dann – wieder ihr Originalton „Dann sind alle Erkenntnisse von Galilei bis Einstein ungültig, weil sich diese Erkenntnisse auf ein materielles Weltbild gründen.“
Und das wird wohl auch noch ne Weile dauernDie Wissenschaft widerlegt ihr eigenes Weltbild. Aber das bleibt seit Jahren oder Jahrzehnten hinter den Kulissen. In die Öffentlichkeit gelangt kaum etwas.
*lacht* Dann erschreckt es dich vielleicht das diese Betrachtungsweise durchaus eine ist, die zahlreiche Leute teilen. Es gibt dazu sogar, wie gesagt, einen Überbegriff namens "Ditgitale Physik". Wenn du magst kannst du auch mal nach einem "Monroe Institut" googeln. Es gibt auch sehr schöne Vorträge zu diesem Thema im Netz von Leuten denen man einen Einblick in die wissenschaftliche Hintergründe nicht absprechen kann. Etwa Hans-Peter Dürr (ehemaliger Leiter des anerkannten Max-Planck-Institutes). Sehr interessant sind auch Vorträge von US-Amerikanischen Wissenschaftlern zu diesem Thema. Du kannst ja hier auch mal nach "Thomas Campell" und "Monroe Institut" googeln wenn du möchtest.Also Kyo, ich muss mal noch hinzufügen, wie total überrascht ich bin, hier jemand zu zu sehen mit weitestgehend ähnlichen Gedankengängen.
Ui... das du dir den ganzen Vortrag anschaust hätte ich nun wirklich nicht erwartet.Almuth hat geschrieben: Den Vortrag von H.P. Dürr habe ich mir angesehen und fand seine Art zu sprechen unterhaltsam. Meine aber auch, dass er manches eher umständlich erklärt als es verständlich zu machen, was ja seine Absicht war.