Notarzt tötet geliebte Menschen

Hier können sich Besucher untereinander Träume posten und helfen, diese zu deuten.

Moderator: Mirakulix

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dazzlingblue
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Notarzt tötet geliebte Menschen

Beitrag von dazzlingblue »

Hallo,

gerade hatte ich nach einiger Zeit mal wieder einen Traum, der mir Angst gemacht hat. Wollte mal hören, was ihr davon haltet ;) Das ist übrigens auch der erste Traum, den ich hier poste, ich bin schon gespannt ob emand was damit anfangen kann! Der Traum ist leider schon etwas verschwommen.

Ein junges Mädchen sitzt auf einer Parkbank, es ist abends oder nachts. Ein Stückchen hinter ihr sitzt halb im Gebüsch ein mittelalter Mann, auf dessen Jacke in gelber Leuchtschrift "NOTARZT" steht. Sie bemerkt den Mann nicht, aber er beobachtet sie. Im Hintergrund ist ein hell erleuchtetes Gebäude zu sehen, vielleicht das Krankenhaus? Sie sagt "Ich muss einen Notarzt finden!", steht auf und geht nach rechts aus dem Bild vom Krankenhaus und dem Notarzt weg und den Hügel hinauf(ich beobachte nur das Geschehen). Sie geht zu demjenigen, für den sie nach dem Notarzt suchen muss/der Hilfe braucht. Mir kommt der Notarzt sehr suspekt vor. Im Traum denke ich mir, er müsste doch jetzt hinter ihr hergehen, wenn er wirklich ein Notarzt ist, so wie seine Jacke es sagt? Er hat nämlich gehört, was sie gesagt hat. Aber sobald das Mädchen aus dem Bild ist, kann der Mann sie auch nicht mehr sehen.

Der Ort wechselt, ich bin in einem Raum mit mehreren lesenden Menschen, teilweise auf dem Sofa, teilweise wie Schüler an Tischen. Menschen verschiedenen Alters, es herrscht eine gemütliche Atmospäre, man kennt sich. Ich und meine Mutter/Freundin machen eine Durchsage, wie auf dem Bahnhof. Ich weiß nicht mehr genau worum es geht, ich glaube, das Mädchen wird gesucht. Wir lachen und haben Spaß, machen Witze mit den Büchern und sind einfach albern-ausgelassen.
Dann bin ich wieder Beobachter und sehe, dass in demselben Raum wie gerade jetzt vier Notärzte sind, aber auch noch weitere, mit ubekannte und unwichtige Personen. Sie sehen aber eher aus wie Kriminalbeamte und machen auch die Arbeit von Polizisten, da jetzt meine Oma, mein Bruder, meine Mutter und mein Vater tot sind. Diese vier Personen waren auch vorher schon im Raum, jetzt sind sie weg und an ihren Plätzen befinden sich die "Notärzte", die nach ihnen suchen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie alle das Opfer desselben "Notarztes" geworden sind, der auch das Mädchen auf dem Gewissen hat.^^

An der Stelle bin ich aufgewacht. Im Traum hatte ich keine besondere Angst, höchstens leichte Beunruhigung am Anfang, als das Mädchen alleine auf der Parkbank saß. Aber nach dem Aufwachen lag ich erstmal eine Zeit da mit der Angst, es könnte jemand in meinem Zimmer sein und versuchen, mich auch zu töten.
Die vier Personen, die am Ende ermordet wurden, sind für mich die wichtigsten Personen in meiner Familie. Ich bin 19, weiblich, will nächstes Jahr Medizin studieren und bin momentan auf einem längeren Auslandsaufenthalt. Das Mädchen, die Notärzte und die Person, die am Anfang Hilfe braucht, kenne ich nicht.
Hat jemand eine Idee zu diesem Traum? :D

Liebe Grüße
dazzlingblue
dazzlingblue
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Re: Notarzt tötet geliebte Menschen

Beitrag von dazzlingblue »

Hi Ghost,
den Traum hatte ich letzte Nacht, habe ihn ca. eine Stunde nach dem Aufwachen aufgeschrieben. Über diesen speziellen Traum habe ich mit niemandem geredet, ansonsten erzähle ich meine Träume manchmal verschiedensten Personen aus Familie und Freundeskreis. Je nachdem, wer drin auftaucht ;) Und helfen...ich wüsste nicht, dass ich momentan versuche, jemand Bestimmtem besonders zu helfen. Gestern habe ich ein paar Freunden hier im Ausland mit Englischlernen geholfen, aber sonst fällt mir grad nichts ein. Generell bemühe ich mich natürlich, allen Freunden/Verwandten mit Rat und Tat beizustehen, wenn sie Hilfe brauchen :D
dazzlingblue
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Re: Notarzt tötet geliebte Menschen

Beitrag von dazzlingblue »

Hi Ghost,

vielen Dank für deine interessante und etwas kryptische (oder kommt nur mir das so vor?) Deutung des Traumes. Du provozierst gerne Leute, oder? :D Finde ich gut. Schließlich geht es hier ja darum, sich zu ändern.
Du meinst, weil ich den Traum hier gepostet habe, bevor ich mit jemand anderem darüber geredet habe, geht es um die Leute hier im Forum? Interessante Theorie, ich weiß nicht genau.
Irgendwann gibt dieses Mädchen ihre wartende Parkbankhaltung auf und geht zu demjenigen, der einen wirklichen Notarzt benötigt. Wo in diesem Forum magst du lesend einem Mann begegnet sein, der eigentlich einen Notarzt benötigt.
Hmm, er kommt mir geistig eigentlich ganz stabil vor...Körperlich kann ich das nicht beurteilen.^^
machst mit deinen Postings und deiner mütterlichen Wertewelt auch sehr gerne die Ansage
Das hört sich bei dir so negativ an :O Was ist eine mütterliche Wertewelt? :D Und ja, stimmt, ich sage gerne meine Meinung, wenn mich etwas interessiert. Aber aktiv sein ist doch was Gutes? Für mich zumindest. Das Kompliment kann ich übrigens nur zurückgeben, mit deinen 1000...Einträgen. ;)
Und tatsächlich taucht dann auch ein ganz besonderer Arzt in deinem Traum auf, eben in dem Forum. Er sitzt im Gebüsch, da ist also etwas im Busche. Was hat der Mann in diesem Forum nur vor??? Dieser Mann trägt auch eine Jacke, auf der in gelber Leuchtschrift Notarzt steht und merkwürdiger weise ist der reale Notarztschriftzug immer in weiß. Dieser Mann hat aber die Farbe gelb gewählt, für falsch. Er zeigt damit ganz öffentlich, ich bin kein wirklicher Notarzt.
Ich bin totaler Traumdeutungslaie, kein Fachmann, also mehr wie ein Notarzt mit gelber Schrift
Deine eigene Diagnose ist klar. Sie sind Opfer dieses merkwürdigen Notarztes mit gelber Schrift. Er ist es, der deine ganze Wertewelt ins Wanken und in Auflösung gebracht hat. Dein Traumbild bestätigt einfach nicht, dass er schuldig ist, sondern dein Traumbild zeichnet ein Bild von dir, dass du es nicht bemerkst, wie neue geistige Einflüsse sich in dir breit machen.
Aha^^
Du hast also in so kurzer Zeit meine ganze Wertewelt in Auflösung gebracht? Das glaube ich zumindest im wachen Zustand nicht. Ich werd mal drüber nachdenken, welche Werte aus meiner "mütterlichen Wertewelt" in letzter Zeit ins Wanken gebracht wurden. Vielleicht kannst du mir ja als Hilfestellung sagen, was für Werte du meiner Wertewelt zuordnest?
Gut, dass ich selig weitergeschlafen habe, sobald ich mich auf die Seite gedreht hatte und somit zumindest nur leichte Angst vor dieser Werteänderung habe...Mein Unterbewusstsein scheint ja außerdem gar keine Angst vor Veränderung zu haben, da ich im Traum habe die ganze Traumhandlung einfach ruhig betrachtet habe, ohne Angst.
Ein Notarzt für den Frühling, einer für den Sommer, einer für den Herbst und einer für den beginnenden Winter eines menschlichen Lebens in seiner Lebens- und Persönlichkeitsentwicklung.
Woraus schließt du, dass meine Eltern, meine Oma und mein Bruder für die "vier Jahreszeiten" meines Lebens stehen und was meinst du mit diesen vier Jahreszeiten?

Liebe Grüße
dazzlingblue
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Traumfänger(in)
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Re: Notarzt tötet geliebte Menschen

Beitrag von dazzlingblue »

Heee Ghost, du musst keinen Rückzug machen! :D
Tut mir Leid, manchmal bin ich wohl zu kitisch. Ich werde das mit der Traumfrage mal ausprobieren. Trotzdem würde es mich interessieren, was du auf die Fragen antwortest, die ich gestellt habe? Vielleicht helfen die Antworten ja zumindest meinem weisen Unterbewusstsein. Wär übrigens schon cool, wenn es so weise wäre, wie du meinst. :D
Liebe Grüße
dazzlingblue
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Traumfänger(in)
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Re: Notarzt tötet geliebte Menschen

Beitrag von dazzlingblue »

Danke, Ghost :) Der Folgetraum ist gerade aufgetaucht! :D Zumindest habe ich das Gefühl, dass das der Folgetraum ist.

Ich befinde mich in einem Zimmer mit mehreren anderen Menschen, diesmal alle unbekannt. Wir sitzen auf Holzbänken an Tischen. Es taucht ein Bild auf, dem ich das Wort "Lollipop Lolitas" entnehme. Das steht da nicht exakt, aber es sind alle Buchstaben vorhanden. Die Wörter sind untereinander geschrieben (ca. 6) und manche Buchstaben sind durch Süßigkeiten ersetzt, z.B. ein O durch einen dieser runden großen Lutscher. Ich weiß, mindestens eine Person aus dem Raum hat an dem Lutscher geleckt. Das Bild ist weg.
Die anderen müssen bald gehen, weil sich ihre Eltern sonst Sorgen um sie machen, da sie alle um zehn Uhr aufgestanden sind und auch am nächsten Morgen schon wieder "so früh" rausmüssen. Es geht auf eine Klassenfahrt. (Seltsam, die meisten der Menschen sind erwachsen...) Mein Bruder ist jetzt auch da, er sagt kurz etwas zu mir. Was, weiß ich leider nicht mehr genau. Links neben mir sitzt eine Transvestite (vorher nicht bemerkt), die mit mir reden will und mir für meinen Geschmack zu nahe rückt. Sie zieht mich an sich, ich bemühe mich höflich zu bleiben (und schaffe das auch), weil ich denke, man sollte tolerant gegenüber Transvestiten sein. Außerdem wundere ich mich und denke "Sie sollte doch auf Männer stehen, oder nicht?" Nach kurzem Gespräch mit einem von den anderen kippt der Kopf der Transvestite plötzlich auf den Tisch. Erst denke ich, das ist nur ein Streich, aber die anderen meinen, jetzt sei vielleicht die Krankheit gekommen. Sie bekommt jetzt auch komische Flecken im Gesicht, die Augen sind seltsam verdreht und sie ist ohnmächtig. Die anderen beratschlagen, was sie jetzt tun sollen, sie haben alle diese Krankheit in diesem Raum und der "Anführer" der Truppe sagt zu mir: "Wir werden alle sterben." Ich habe irgendwie keine Angst, diese Krankheit auch zu bekommen, sondern bin überzeugt, dass ich aus der Sache heile rauskomme, der Anführer vielleicht auch. Jetzt steht auf der anderen Seite des Tisches eine Junge auf, legt sich auf den Boden und wird auch ohnmächtig. Auch andere merken, dass ihnen schlecht wird. Wir müssen also mal langsam was tun, wenn wir sie retten wollen.
Der Anführer und ich gehen ans Fenster. Jetzt bemerke ich zum ersten Mal, dass wir in einem einsamen Haus auf Klippen im Ozean sind. Draußen ist es so kalt, dass der Ozean gefroren ist. Außerdem ist es Nacht oder zumindest dunkel. Wir halten Ausschau nach möglicher Hilfe, aber nach nichts besonderem. Auf einmal läuft links im Bild eine Schafherde über die Wiese. Am Rand des Ozeans ist da eine sommerliche Wiese mit Obstbäumen. Vorne befinden sich unter den Schafen zwei Katzen, eine davon verkrüppelt, und ein kleines Lamm. Nur auf dieser Wiese ist es strahlender Sonnenschein, ansonsten ist noch kalte Nacht. Wir sehen am Horizot, gar nicht so weit von uns, Leuchtraketen. Im gleichen Moment bemerke ich auch eine menschliche Gestalt in der Schafherde, den Schäfer. Der ist näher an uns als die Menschen mit den Leuchtraketen, deshalb mache ich den Anführer auf ihn aufmerksam. Aber er sagt nur: "Ach, das ist nur ein Dimensionär." Als ob das der Grund sei, weshalb man aus dieser Richtung keine Hilfe erwarten könne. Sie überlegen, sich alle nach draußen auf die eiskalten Klippen zu legen und zu hoffen, dass die Krankheit aus dem Blut "herausgefroren" wird, aber sie wissen auch alle, dass das eigentlich eine zemlich blöde Idee ist, deshalb beratschlagen sie noch. Meiner Aussicht nach ist es am Ende recht hoffnungslos für die anderen, was mir aber nichts ausmacht. Ich wache auf (vom Wecker) und habe noch das Wort "Ozeanien" im Kopf.

Mein Bruder befand sich übrigens nur kurz unter den Kranken, um mir etwas zu sagen. Danach ist er wieder weg und nicht von der Krankheit gefährdet.

Ich werde keinen Deutungsversuch wagen, sondern mal abwarten, ob deine Deutung mit meiner übereinstimmt, Ghost. Falls du antwortest, heißt das natürlich, aber du scheinst damit ja recht zuverlässig zu sein :) Und danach werde ich das Forum wieder denen überlassen, die wirkliche Probleme mit ihren Träumen haben. :D

Allerdings glaube ich nicht, dass meine Werte bezüglich der Traumdeutung in Frage gestellt sind. So wichtig ist mir das nicht, dass ich diesbezüglich überhaupt von Werten sprechen würde. Und von meinen Eltern habe ich in der Richtung überhaupt nichts überliefert bekommen. Ich hab da so eine Ahnung, um was es stattdessen geht, aber wie gesagt, ich möchte erst noch Antworten hier abwarten.

Liebe Grüße
dazzlingblue
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